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Erstes SUV von Alfa Romeo Sport + Stil = Stelvio – Alfas sportliches SUV

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Osnabrück Ein SUV muss mittlerweile jede Marke an Bord haben, da darf Alfa Romeo natürlich auch nicht fehlen – wie es sich gehört, haben die Italiener ein besonders sportliches SUV im Programm. Im Test: der Alfa Romeo Stelvio 2.0 Turbo mit 280 PS.

Grauer Alltag: Sportlich – so lässt sich das Äußere zusammenfassen. Um mit einem typischen Klischee aufzuräumen: Dieser Alfa ist nicht nur hübsch, dafür ohne Nutzwert, nein, er taugt auch für den Alltag. Es gibt jede Menge Ablagen und Fächer, der Kofferraum öffnet und schließt elektrisch, hat mit 525 Litern Volumen ordentlich Platz und zudem eine niedrige Ladekante, sodass man sich beim Beladen keinen krummen Rücken holt. Und auch die Verarbeitung passt. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen man sich im Alfa-Innenraum an nicht abgegrateten Kunststoffkanten eine Bierflasche aufmachen konnte oder dank riesiger Spaltmaße einen ganzen Serrano-Schinken verstecken konnte. Glücklicherweise ist aber noch jede Menge vom typisch italienischen Stil vorhanden – auch wenn der Automatik-Wählhebel von BMW und der Lautstärkeknopf auf der Mittelkonsole von Audi geklaut wurden.

Ins Blaue fahren: Der zwei Liter große Vierzylinderbenziner lässt sich nicht lange bitten, um seine Kernkompetenzen zu zeigen: Keine sechs Sekunden dauert es, um das knapp zwei Tonnen schwere Geschoss auf 100 km/h zu peitschen. Und bei dem Tempo zeigt der Alfa seine ganz besonderen Fähigkeiten: Auf der kurvigen Landstraße ist der Stelvio Zuhause, wedelt lässig-leicht durch die Kurven, bleibt dabei jederzeit beherrschbar – unabhängig vom Fahrmodus. Der kann mit dem DNA-Schalter eingestellt werden: Dynamic, Natural, Advanced Efficiency stehen zur Wahl. Den größten Spaß bringt der Italiener natürlich im dynamischen Modus.

Grüne Welle: Wer Spaß haben will, sollte zu den theoretischen sieben Litern mindestens zwei, manchmal auch vier Liter dazurechnen.

Rosa Brille: Auch in der sportlichen Einstellung wird der Stelvio nicht zum trompetenden Lautsprecher oder zum Wirbelsäulenverformer. Das Italo-SUV zeigt sich als bella macchina von seiner komfortablen Seite.

Rotes Tuch: Für 400 Euro Aufpreis kann man Schaltpaddles am Lenkrad dazu buchen – die sind vor allem groß und starr, im Alltag behindern sie den Fahrer eher, etwa beim Blinker setzen.

Schwarz auf weiß: Die Preisliste beginnt bei knapp 40000 Euro; mit 280-PS-Benziner muss man mindestens 50000 Euro auf den Tisch legen. Der Testwagen würde 57280 Euro kosten.


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