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Vierte Generation startet Der Jeep Wrangler ist ein Gelände-Champion

Von Christina Finke

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Zeltweg Wo die allseits beliebten SUVs nicht weiterkommen, macht der neue Jeep Wrangler erst so richtig Spaß.

Konservative Jeep-Fans können aufatmen: Das typisch kantige Design der hochbeinigen Karosserie und den ursprünglichen Charakter behält der Wrangler auch in der vierten Generation bei. Dafür hat Jeep der Neuauflage, die ab September bei den Händlern steht, einige technische Neuerungen verpasst.

Front und Heck sind nun mit LED-Leuchten ausgestattet, es kommen zwei aktive, vollautomatische Vierradantriebs-Systeme zum Einsatz und im Innenraum hat das 21. Jahrhundert Einzug gehalten. Unter anderem erwarten den Fahrer ein volldigitales Cockpit mit 8,4 Zoll großem Bildschirm, dem neuen Uconnect Infotainment-System mit Apple Carplay sowie Android Auto und eine serienmäßige Rückfahrkamera. Außerdem sind optional weitere Systeme für Schutz und Sicherheit an Bord und es werden neue Dach-Kombinationen für Frischluft-Spaß angeboten.

Auf asphaltierten Straßen macht der Kult-Jeep noch keinen besonders souveränen Eindruck: Er läuft jeder Rille nach und fährt selten einfach geradeaus. Wahre Jeeper legen aber ohnehin auf etwas anderes Wert: maximale Geländegängigkeit. Und die bekommen sie auch im neuen Wrangler „JL“.

Denn abseits befestigter Wege, wo die SUV-Konkurrenz von VW, BMW, Audi und Co. keine Chance auf Weiterkommen hat, fühlt sich der Wrangler so richtig wohl und zeigt, dass er ein waschechter Offroader ist. Die matschigen Waldwege, das derbe Geröll und die schlammigen Pfützen im österreichischen Gaal, könnte man schon zu Fuß kaum überwinden. Doch die Streckenposten scheinen – ganz im Gegensatz zur Testfahrerin – vollkommen entspannt und raten bloß: „Lassen Sie das Auto einfach mal machen.“ Und tatsächlich arbeitet sich der Wrangler mit seinen 25 Zentimetern Bodenfreiheit, eingelegter Geländeuntersetzung und im Rubicon mit zugeschalteten Differenzialsperren bestimmt und mühelos durch den anspruchsvollen Offroad-Parcours.

Die vierte Generation des Jeep Wrangler wird in den Ausstattungen Sport, Sahara und Rubicon – jeweils als Zwei- oder Viertürer – angeboten. Unter der Haube arbeiten zwei neue Vierzylinder-Reihenmotoren: ein 2,2 Liter großer Turbodiesel (200 PS) oder ein 2 Liter-Turbo-Benzinmotor (270 PS) – jeweils in Kombination mit einem neuen Achtgang-Wandlerautomatik-Getriebe. Je nach Ausführung werden dann zwischen 46500 und 56000 Euro fällig.


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