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SUV-Palette ergänzt Crosser Komfort im Mitsubishi Eclipse Cross

Von Lothar Hausfeld


Osnabrück Zwischen dem kleinen ASX und dem großen Outlander prangte bei Mitsubishis SUV-Palette bislang eine Lücke. Diese füllt jetzt der Eclipse Cross aus. Im Test: die Variante mit Frontantrieb, Handschalter und 163-PS-Benziner.

Grauer Alltag: Der Eclipse Cross bedient nicht nur den stetig wachsenden SUV-Hype, sondern auch noch den Wunsch nach Coupé-Design. Nach hinten fällt die Dachlinie recht schwungvoll ab, das schränkt Kofferraum, Kopffreiheit auf den hinteren Plätzen und die Sicht nach hinten ein wenig ein, dies auch durch den Spoiler auf der Heckklappe bedingt. In Sachen Beinfreiheit in der zweiten Reihe liegt der Japaner dagegen weit vorne. Die Materialanmutung ist von eher schlichter Art, dafür weiß die Ausstattung zu gefallen. Ein freistehender, großer Touchscreen ist der Mittelpunkt des Cockpits, die zusätzliche Bedienung per Sensorfläche auf dem Mitteltunnel ist überflüssig – und zudem sehr ungenau. Der Kofferraum fasst 485 bis 1159 Liter, muss über eine hohe Ladekante befüllt werden.

Ins Blaue fahren: Der 163-PS-Benziner ist derzeit das einzige Aggregat im Angebot; der Vierzylinder ist ausreichend dimensioniert, wenngleich er keine Bäume ausreißt. Das Bummeln im untertourigen Drehzahlbereich ist problemlos möglich, aus dieser Situation heraus zu beschleunigen dagegen eher zäh. Im „Eco“-Modus wirkt der Motor ein Stückweit mehr zugeschnürt – besser und spritziger fährt man mit der normalen Einstellung. Die Federung tendiert erfreulicherweise eindeutig in Richtung Komfort – sportliche Kurvenfahrten sind mit dieser Art von Fahrzeug ohnehin wenig reizvoll.

Grüne Welle: Der theoretische Verbrauch mit 6,6 Litern auf 100 Kilometer ist wenig zeitgemäß. Dafür ist der Realverbrauch mit sieben Litern nahe an der Theorie.

Rosa Brille: Die Ausstattung der getesteten „Intro Edition“ ist üppig: Head-up-Display, Sitzheizung vorn wie hinten, Tempomat, Multifunktionsbildschirm – lediglich ein Navi fehlt. Das gibt‘s als Option nur für die Top-Version.

Rotes Tuch: Das Zusammenspiel von Kupplung und Gaspedal will erlernt werden. Die Kupplung lässt sich schlecht dosieren, der Motor heult beim Anfahren oft auf – oder fällt unter die Leerlaufschwelle.

Schwarz auf weiß: Der günstigste Eclipse Cross kostet 21990 Euro; für die üppig ausgestattete „Intro Edition“ sind 28990 Euro fällig. Als Option sind nur verschiedene Metalliclackfarben sowie ein CVT-Getriebe oder Allradantrieb verfügbar.


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