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Subaru Outback, Forester & XV Offroad mit dem Trio auf zwölf Pfoten

Von Thomas Flehmer

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Turin Subaru ist weltgrößter Hersteller von Allrad-Pkw. Im Gelände bezeugen der neue Outback sowie der Forester und der XV ihre Kompetenz.

Nicht alle hochgebockten Fahrzeuge lassen ihren optischen Ansprüchen Taten folgen. Die meisten SUV erkunden den Boulevard, scheuen aber das Kernarbeitsgebiet abseits des Asphalts – auch weil häufig ein Allradantrieb fehlt. Bei Subaru werden noch die alten Tugenden gepflegt. Zwar brachten die Japaner 2007 erstmals auch ein Fahrzeug ohne die Kraft der vier Räder auf den Markt, doch der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw vertraut doch lieber der unternehmenseigenen Kernkompetenz, wie das Trio Outback, Forester und XV deutlich unter Beweis stellen.

Unter besonderen Vorzeichen wird dabei der Auftritt des Outback quittiert, der ein frisches Facelift in diesem Jahr erhalten hat, was sich besonders im Innenraum bemerkbar macht. Apple Car-Play oder Android Auto sind nun verfügbar und können über einen acht Zoll großen Touchscreen bedient werden. Für die Insassen im Fond stehen zwei USB-Anschlüsse bereit. Für ein Mehr an Sicherheit sorgt nun serienmäßig das unternehmenseigene Sicherheitssystem Eyesight mit dem adaptiven Tempomaten, Notbremssystem und Spurhalteassistenten. Auch LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht sowie eine Front- und Rückfahrkamera sind im Crossover immer dabei. Optional können noch Totwinkel, Spurwechsel- und Querverkehrsassistent geordert werden.

Geschmeidiges Flaggschiff

Ebenso in die Moderne überführt wurde der 2,5 Liter große Benziner mit seinen 175 PS, der bereits die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllt und nun an eine siebenstufige Lineartronic gekoppelt ist. Das CVT-Getriebe verrichtet seinen Dienst unauffällig. Bei Belastung aber meldet sich die Motor-Getriebe-Kombination deutlicher zu Wort, als sie müsste, wenn der Outback die Serpentinen des 2178 Meter hohen Cole delle Finestre erklimmt. Denn das mindestens 36900 Euro teure Flaggschiff der Japaner meistert den Schotter-Parcour sehr geschmeidig.

Sehr viel harmonischer arbeitet die Lineartronic im Forester XT. Hier kommt allerdings auch ein 240 PS starker Turbobenziner zum Einsatz, der das „S“ des SUV deutlich betont und sehr stark zur Fahrfreude beiträgt – auch auf den Naturstraßen im Piemont nahe Turin. Auch für den Forester, der im kommenden Jahr von der fünften Generation abgelöst wird, gibt es keine Probleme über Stock und Stein. Und auch auf dem Boulevard gibt der 44400 Euro teure Forester XT eine gute Figur ab.

Dieses Terrain sollte für den kleinsten Vertreter des Trios auch der vorherrschende Boden sein. Doch selbst der XV kann Gelände – auch dank der Kernkompetenz Allradantrieb. 220 Millimeter Bodenfreiheit und ein Böschungswinkel von bis zu 29 Grad erlauben dem XV, der ab 23000 Euro erhältlich ist, mehr als so ziemlich allen anderen Mitbewerbern aus dem trendigen Segment der Kompakt-SUV.


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