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In den USA die Nummer 1 Mercedes-Benz dominiert auf der New York Auto Show

Von Jürgen Muhl

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Coupé und das Cabriolet der neuen Mercedes-Benz C-Klasse feiern auf der New York International Auto Show Weltpremiere. Ebenfalls zu sehen waren die Mercedes-AMG Performance-Modelle der C-Klasse. Foto: Daimler AGCoupé und das Cabriolet der neuen Mercedes-Benz C-Klasse feiern auf der New York International Auto Show Weltpremiere. Ebenfalls zu sehen waren die Mercedes-AMG Performance-Modelle der C-Klasse. Foto: Daimler AG

New York. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW geben aufder New York International Auto Show den Ton an.

Als hätte es den Diesel-Betrug auf amerikanischem Boden nie gegeben. Als stünden deutsche Auto-Importe in den USA vor einer großen Zukunft. Oder auch: Die Werke deutscher Autohersteller in den Vereinigten Staaten stehen allem Anschein nach vor weiteren guten Jahren. Automobile Visionen aus Deutschland kennzeichnen auch im Frühjahr 2018 die New York International Auto Show in den Hallen unweit des Hudson River. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und – fast schon sensationell – auch Volkswagen geben auf Amerikas drittgrößter Automesse den Ton an. Allen voran Mercedes. New York schickt sich an, Detroit und Los Angeles als automobile Messestadt den Rang abzulaufen.

Sportliche Erweiterung

Mercedes festigt seine Position als Nummer 1 der Luxusmarken in den USA. Die Stuttgarter haben mit ihrer Sporttochter AMG die Absätze in den Staaten um nahezu 50 Prozent in 2017 gegenüber Vorjahr gesteigert. Auf der Autoshow zeigt Mercedes-AMG den viertürigen GT und den G63, außerdem gleich fünf neue Modelle unter dem Dach der C-Klasse. Dabei handelt es sich um eine sportliche Erweiterung der Baureihe, der amerikanische Autofan aber sieht darin die Geburt neuer Fahrzeuge und unterschreibt gern den Kaufvertrag. Mercedes dominiert mit den Kraftpaketen zusammen mit Volkswagen die Autoshow, Audi, BMW und auch Porsche laufen ein wenig nebenher. Und es gibt neue Nachrichten in New York: Mercedes verstärkt seine Investitionen in die Weiterentwicklung der Dieseltechnik. Die Stuttgarter haben im Jahr 2017 weitaus mehr Diesel-Modelle verkauft als im Vorjahr. „Wir stehen zum Diesel“, sagte Christian Frueh, Entwicklungschef der C-Klassen-Baureihe“, am Rande der Autoshow im Gespräch mit unserer Zeitung.

Neue Kühlerverkleidung

Nachdem auf dem Genfer Autosalon das Update für die konventionelle C-Klasse zu sehen war, feiern auf der Auto Show in New York die AMG-Varianten von Limousine, Kombi, Coupé und Cabrio ihren Einstand. Sie alle präsentieren sich mit einer neuen Kühlerverkleidung– was eine kräftiger wirkende Front dokumentiert. Dazu kommt ein dezent retuschiertes Heck, weiter gespreizte Fahrprogramme sowie ein weiterentwickeltes Infotainment-System mit Entspannungsprogrammen. Unter der Haube ändert sich dagegen nichts. Es bleibt beim 4,0 Liter großen V8-Motor mit Doppelturbo, der in zwei Leistungsstufen mit 476 PS oder 510 PS angeboten wird und damit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h ermöglicht. Auf die Straße gebracht wird die Leistung mit einem neu abgestimmten AMG-Ride-Control-Stahlfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung. Das umfasst jetzt auch für alle C 63-Varianten serienmäßig ein elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial und dynamische Motorlager.

Der Verbrauch liegt laut Hersteller je nach Aufbau zwischen 9,9 und 10,4 Litern und der CO2-Ausstoß bewegt sich zwischen 227 und 236 g/km. Die CO2-Werte aber interessieren in den USA kaum. Das Äußere und die PS-Kraft sind hier die entscheidenden Merkmale für einen Kauf. Und kaum der Preis, der je nach Modell und Ausstattung zwischen 70000 und 130000 Euro liegen dürfte. Die genauen Konditionen hat Mercedes noch nicht mitgeteilt.


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