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Gute Mischung Citroën C3 Aircross – etwas Van und etwas SUV

Von Christina Finke

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Osnabrück. Van oder SUV? Das war die große Frage, als der Citroën C3 Aircross im vergangenen Oktober als Nachfolger des C3 Picasso an den Start ging. So oder so – die Mischung scheint gelungen. Bis jetzt konnten die Franzosen in Europa 50000 Exemplare absetzten, was den Aircross zum zweitmeistverkauften Modell der Marke macht.

Grauer Alltag: Der Innenraum kommt großzügig und luftig daher, das Panorama-Schiebedach sorgt für angenehme Helligkeit. Auf dem erhöhten Fahrersitz sowie im Fond sitzt es sich gut und auch der Kofferraum bietet ausreichend Platz für Gepäck. Die intelligente Traktionskontrolle und der Bergabfahrassistent erlauben kleine Ausflüge ins Gelände. Zwölf Assistenzsysteme wie Head-Up-Display, Rückfahrkamera, Toter-Winkel- und Parkassistent erleichtern dem Fahrer den Alltag zusätzlich.

Ins Blaue fahren: Der 130 PS starke Benziner treibt das 1263 Kilogramm schwere Kompakt-SUV spritzig über Land und Autobahn. Außerdem überzeugt er durch seine Laufruhe und auch die Fahrwerk-Abstimmung passt zum C3 Aircross. Wer am liebsten sportlich und fahraktiv unterwegs ist, sollte sich aber wohl besser nach einem anderen Wagen umsehen. Hier stehen entspannte Fahrfreude, Wirtschaftlichkeit und Umwelteffizienz im Vordergrund.

Grüne Welle: Im Durchschnitt flossen während unserer Testfahrten rund 6,5 Liter Benzin durch die Leitungen – gut ein Liter mehr als der Normverbrauch angibt.

Rosa Brille: Ganz im Sinne des neuen Citroën-Markenclaims „Inspired by You“ lässt sich der C3 Aircross umfangreich individualisieren. 85 Gestaltungsmöglichkeiten außen, fünf Ausstattungsvarianten innen: Bei dieser Vielseitigkeit und Modularität kann sich jeder einen auf seine persönlichen Ansprüche ausgelegten Wagen zusammenstellen.

Rotes Tuch: Die Wasserflasche in der einen, den Kaffeebecher in der anderen Hand. Wer so in den C3 Aircross steigt, weiß erst mal nicht, wohin mit dem ganzen Kram. Zwar sind in den Türen und hinter der Armlehne zahlreiche Ablagen vorhanden – praktisch sind sie aber nicht alle.

Schwarz auf weiß: In der günstigsten Variante – mit 82 PS starkem Benziner und manuellem 5-Gang-Getriebe – kostet der C3 Aircross knapp über 15000 Euro. Soll der stärkste Benziner unter der Haube stecken sind es schon mindestens 19990 Euro. Für unseren Testwagen mit eben dieser Motorisierung in der Topausstattung Shine und mit einigen zusätzlichen Extras werden rund 25000 Euro fällig.


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