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Elektronische Unterstützung Hyundai Ioniq Hybrid: der Öko-Sparmeister

Von Christina Finke

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Osnabrück. Auf die Idee ist noch kein deutscher Hersteller gekommen: einen familientauglichen Kompaktwagen bauen, der ausschließlich mit elektrifizierten Antrieben angeboten wird. Hyundai hat mit dem Ioniq ein solches Modell im Angebot. Die Fließhecklimousine gibt es als Hybrid-, Plug-in-Hybrid und mit reinem Elektroantrieb.

Grauer Alltag: Der Hybrid ohne Stecker speist bei jedem Bremsvorgang mittels Rekuperation Energie in den Akku. Da die Antriebselemente im Motorraum und unter der Fahrgastzelle untergebracht sind, mangelt es weder auf den fünf Sitzplätzen noch im Kofferraum an ausreichend Platz. Im übersichtlich gestalteten Innenraum wurden großflächig umweltfreundliche Materialien verwendet.

Ins Blaue fahren: Mit der maximalen Systemleistung von 141 PS fährt es sich unangestrengt ganz ordentlich. Nur wenn man den Motoren Höchstleistung abverlangt, heult der Benziner laut auf. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung – aktiver Spurhalteassistent, autonomer Notbremsassistent und adaptive Geschwindigkeitsregelanlage sind Serie – sowie zahlreiche Konnektivitätsfunktionen unterstützen und unterhalten den Fahrer auf langen wie kurzen Strecken bestens.

Grüne Welle: Die moderne Antriebstechnologie sorgt für einen Kraftstoffverbrauch, wie ihn sonst nur Selbstzünder erreichen: Der Benzin-Direkteinspritzer begnügt sich auf dem Papier mit nur 3,4 bis 3,9 Liter auf 100 Kilometern. Im Alltag werden bei uns daraus 5,2 Liter.

Rosa Brille: Wenn man sich erst mal auf die Spezialitäten des Hybridantriebs einlässt, bietet sich einem ein völlig neues Fahrerlebnis. Denn wer gefühlvoll mit dem Gaspedal umgeht, den Wagen vorausschauend ausrollen lässt und abfallende Strecken kompromisslos ausnutzt ist erstaunlich oft rein elektrisch unterwegs. – und kann das Zusammenspiel der Motoren sowie den Ladevorgang am Bordcomputer verfolgen.

Rotes Tuch: Der hohe Heckabschluss des Ioniq sorgt für eine schlechte Sicht nach hinten und der Totwinkelwarner ist leider nur für die Topausstattung zu haben.

Schwarz auf weiß: Mit einem Basispreis von 24200 Euro ist der Ioniq der günstigste Hybrid, der derzeit am Markt zu haben ist. Unseren Testwagen in der mittleren Ausstattungsvariante „Style“ gibt es ab 27550 Euro und auch das Topmodell liegt nur knapp über der 30000 Euro-Marke. 5 Jahre Fahrzeug- und Lackgarantie, 8 Jahre Garantie für die Hochvolt-Batterie sowie 8 Jahre Mobilitätsgarantie gibt es immer obendrauf und die Liste für aufpreispflichtige Extras ist erfreulich kurz.


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