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Es ist ein A! Weltpremiere der neuen Mercedes A-Klasse

Von Wolfgang Wieland

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Amsterdam. Es war einmal ein Elch.. Berühmt wurde die A-Klasse von Mercedes dadurch, dass das kleinste Fahrzeug mit dem Stern auf der Motorhaube nach einem Lastwechsel-Test auf dem Dach landete. Das war vor über 20 Jahren.

Heute könnte der Daimler schon fast die Pforten schließen, wenn man nicht im Kompakt-Segment vertreten wäre, so erfolgreich sind A- und B-Klasse. Zur Zeit ist mehr als jedes vierte verkaufte Fahrzeug bei Mercedes-Benz ein Wagen aus der Golf-Klasse.

Ab März kann nun die vierte Generation der A-Klasse bestellt werden, zu Preisen ab knapp unter 25000 Euro. Und wenn man sich einmal die Mühe macht, durchzulesen, was so alles in der neuen A-Klasse steckt, dann fragt man sich ernsthaft, ob hier nicht eher von E- oder S-Klasse die Rede ist. So hat beispielsweise das neue, lernfähige und mit künstlicher Intelligenz versehene Multimedia- und Bediensystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) mit zwei 10,25 Zoll-Display in dem Einsteiger-Benz seine Weltpremiere. Sonst kamen solche wichtigen Neuheiten zuerst in die Luxusklasse und erst später in die günstigeren Massenmodelle.

Dieter Zetsche, der Daimler-Boss, erklärt uns das so: „Unsere Kompaktklasse-Kunden sind deutlich jünger als in den anderen Baureihen, in China ist jeder Dritte A-Klasse-Käufer sogar unter 30 Jahre alt. Und durch ihre Smartphone-Affinität auch der MBUX-Technologie deutlich näher.“ Dann wird das mit dem Apple-Siri-Nachbau wohl auch klappen, denn möchte man mit MBUX verbal kommunizieren, beginnt man einfach mit „Hey, Mercedes!“

Wenn dann im Frühjahr 2018 die ersten neuen A-Klassen an die Kunden ausgeliefert werden, stehen drei Motorisierungen zur Wahl, zwei Benziner und ein Diesel. Alle drei haben das Siebengang-DCT-Doppelkupplungsgetriebe oder ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord. Der kleine Benziner nennt sich A 200 und leistet 163 PS. Der A 250 hat 224 PS unter Haube. Der Diesel, A 180 d, ist mit 116 PS deutlich schwächer, aber ein echter Sparfuchs. Durchschnittlich nur 4,1 Liter werden hier laut Werksangabe für 100 Kilometer Wegstrecke benötigt.

Auch die teilweise optionalen Fahrerassistenzsysteme vermutet man nicht in der Kompaktklasse. Die aktiven Abstands- und Lenk-Assistenten unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken, die Geschwindigkeit wird jetzt auch bei Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch reduziert. Auch Verkehrszeichen-, Nothalt- und ein intuitiv verständlicher Spurwechsel-Assistent können gegen Aufpreis bestellt werden.

Praktisch: Der Kofferraum der 4,42 Meter langen A-Klasse fasst nun 370 Liter, 29 Liter mehr als der Vorgänger, und ist durch den 20 Zentimeter breiteren Zugang nun auch besser nutzbar.

Fazit: So komfortabel und mit so zahlreichen Sicherheitsassistenten wird die neue A-Klasse wohl jeden Elch-Test bestehen. Und nicht nur den.


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