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Britischer Premium-Kombi Groß(raum)katze: der Jaguar XF Sportbrake im Test

Von Christina Finke


Osnabrück. Mit dem XF Sportbrake kehrt Jaguar nach einer kurzen Pause in das Premium-Kombi-Segment zurück. In den schnittigen Briten passt nicht nur viel rein – es ist auch schon eine Menge drin.

Frankfurt am Main. Ob BMW 5er Touring, Mercedes E-Klasse oder Audi A6 Avant – eigentlich alle Premiumhersteller haben einen großen Kombi im Programm. Nach einer kurzen Pause kehrt nun auch Jaguar indas Premium-Kombi-Segment zurück und schickt seinen Kombi auf Basis der XF-Limousine in die zweite Generation. Mit seinem ordentlichen Platzangebot, gehobenem Komfort und dem schnittig-schicken Design kann es der XF Sportbrake durchaus mit der Konkurrenz aufnehmen.

Das Platzangebot ist dank des auf knapp drei Meter verlängerten Radstands vor allem in der zweiten Reihe gewachsen. Der Kofferraum fasst mindestens 565 Liter, bei umgelegter Rückbank sind es sogar 1700 Liter. Zusätzliche Staufächer in den Seitenwänden und unter dem ebenen Kofferraumboden bieten außerdem Platz für jede Menge Kleinkram. Und damit man bei vollbeladenem Gepäckabteil kein tief hängendes Heck befürchten muss, gibt es serienmäßig eine Niveauregulierung an der luftgefederten Hinterachse. Das soll auch bei Anhängelasten von bis zu zwei Tonnen einen ausgewogenen Fahrkomfort sichern.

Die coupéähnliche Linienführung mit abfallender Dachlinie und schmalen Fenstern lässt den britischen Kombi dynamisch und wie aus einem Guss erscheinen. Im geräumigen Innenraum fühlt man sich schnell wohl und mit dem 1,6 Quadratmeter großen Panoramadach – das sich auch per Gestensteuerung öffnen lässt – wirkt das Passagierabteil des XF Sportbrake noch luftiger. Auch das Infotainment-System mit 10,2-Zoll-Display hinterm Lenkrad und 12,3-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole kann sich sehen lassen und ist wunderbar intuitiv zu bedienen. Außerdem sind zahlreiche Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme verfügbar.

Richtig praktisch ist der Schlüsselersatz „Active Key“ in Form eines wasserdichten Armbands. So muss beim nächsten Badeseebesuch der Autoschlüssel nicht am Ufer zurückgelassen werden. Und damit an Bord des XF Sportbrake immer saubere Luft vorhanden ist, hat Jaguar ein neues Ionisierungssystem eingebaut, das Gerüche und Bakterien filtert.

Für den Antrieb stehen fünf Motoren zur Wahl, darunter zwei neue Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum: ein Diesel mit 240 PS und ein Benziner, der 250 PS leistet. Am sparsamsten kommt man mit dem Einstiegsdiesel (163 PS) voran, dessen Normverbrauch bei 4,5 Liter liegt. Hier beginnt auch die Preisliste für den geräumigen Jaguar XF. Rund 44000 Euro werden in Kombination mit dem 163 PS starken Turbodiesel fällig. Dann sind elektrische Heckklappe, Niveauregulierung, geteilte Rückbanklehne, elektrisch verstellbare Vordersitze oder Klimaanlage schon an Bord.


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