Heizkostenabrechnung Mieter können Verbrauch mit dem „Heizspiegel“ überprüfen

Wegen der kühleren Witterung mussten die Haushalte in Deutschland von Anfang Oktober bis Ende März rund zwölf Prozent mehr Energie zum Heizen ihrer Wohnungen aufwenden als im Vorjahreszeitraum. Foto.dpaWegen der kühleren Witterung mussten die Haushalte in Deutschland von Anfang Oktober bis Ende März rund zwölf Prozent mehr Energie zum Heizen ihrer Wohnungen aufwenden als im Vorjahreszeitraum. Foto.dpa

Berlin. Ob die jährliche Heizkostenabrechnung zu hoch ist, können viele Mieter schlecht einschätzen. Wer wissen möchte, ob er zu viel zahlt oder der Energieverbrauch zu hoch ist, kann seine Heizkosten auf der Internetseite des „Heizspiegel für Deutschland“ vergleichen.

Der Heizspiegel soll Mietern und Eigentümern dabei helfen, den Energieverbrauch von Gebäuden und die Kosten einzuschätzen. Für das Projekt ist die gemeinnützige co2online GmbH verantwortlich - es wird vom Bundesministerium für Umwelt und dem Deutschen Mieterbund gefördert.

Mieter können mit Angabe der Heizart, der Anzahl der Wohnungen im Haus und der Größe der eigenen Wohnung herausfinden, wie viel vergleichbare Haushalte fürs Heizen zahlen. Mit dem „Heizcheck“ können sie ein noch genaueres Ergebnis bekommen - hier werden zum Beispiel auch Energiepreis, Baujahr und Lage des Hauses miteinbezogen.

Vielfältige Ursachen

Mögliche Ursachen für eine hohe Heizkostenabrechnung sind demnach vielfältig: Durch nicht gedämmte Rohre kann Wärme verloren gehen, auch ineffiziente Heizkessel können Kosten in die Höhe treiben. Auch das eigene Heizverhalten kann das Problem sein oder eine fehlerhafte Rechnung.

Generell gilt: Beim Überprüfen der Rechnung sollten Mieter zum Beispiel immer die Verbrauchswerte überprüfen - sie sollten beim Ablesen korrekt aufgenommen worden sein. Auch der Verteilungsschlüssel ist wichtig - er legt fest, wie der Verbrauch abgerechnet wird.


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