Mitarbeiter aus der Region Oman, Sri Lanka, Spanien? Reisebüros geben Tipps für den nächsten Urlaub

Ein echter Geheimtipp: Mauritius, das Eiland im Indischen Ozean. Foto: Michael ZehenderEin echter Geheimtipp: Mauritius, das Eiland im Indischen Ozean. Foto: Michael Zehender

Osnabrück. Wohin soll es im nächsten Urlaub gehen? Wir haben Reisebüro-Mitarbeiter in der Region Osnabrück und im Emsland gefragt, welche Ziele sie empfehlen.

André Bruns, Reisebüro Höhenflug in Osnabrück: „Aktuell im Kommen ist die Reisedestination Oman als Alternative zu Dubai oder Abu Dhabi. Das Land ist politisch stabil, in fünf Stunden per Flugzeug zu erreichen und bietet einen tollen Mix aus endlosen Sandstränden und alter Kultur. Insbesondere der Ort Salalah ist toll zum Baden, es wird auch ‚Karibik des Orients‘ genannt. Die optimale Reisezeit ist von Oktober bis Mai, da ist es tagsüber etwa 30 Grad warm. Im Sommer wird es zum Reisen zu heiß.“

Jan Huxohl, Reisebüro Dr. Tigges in Osnabrück: „Surfurlaube sind derzeit sehr beliebt. Ich empfehle meinen Kunden da gerne die Kanareninsel Fuerteventura. Besonders im Süden, rund um den Ort Costa Calma, gibt es einige Hotels, die auf Sporttouristen ausgelegt sind, und wirklich gute Surfschulen. Da kommen Anfänger genauso auf ihre Kosten wie Kunden, die schon länger surfen. Ein Surfurlaub auf Fuerteventura ist das ganze Jahr über möglich, außerhalb der Ferien kann man auch noch kurzfristig buchen.“

Corinna Wulff, Reisebüro Am Rathaus in Haren: Auch wenn viele Urlauber momentan muslimische Länder wegen der Terror-Gefahr meiden, rät Corinna Wulff zum Sommerurlaub in Tunesien. Die Mitarbeiterin im Reisebüro Am Rathaus in Haren kennt das Land aus eigener Erfahrung und kann nur Positives berichten. „Die Flugzeit ist kurz, die Hotels sind modern und strandnah“. Außerdem spreche der Preis für das nordafrikanische Land. Terror-Anschläge seien dort schon längere Zeit nicht mehr passiert.

Ursula Schöpke, Reisebüro Schöpke in Meppen: „Ein Geheimtipp für den Sommerurlaub sind die Kapverdischen Inseln“, sagt Schöpke. Dort gebe es wunderschöne Strände und noch genügend freie Hotelbetten. Außerdem empfiehlt sie kleine griechische Inseln wie Mykonos oder die olympische Riviera. Ebenfalls noch ziemlich unbekannt sei die andalusische Atlantikküste. Die Landschaft erinnere an Fuerteventura und biete einen sehr ruhigen Urlaub.

Lana Beelmann, Reisebüro Meyering in Haselünne: Beelmann sagt, dass die Balearen und Kanaren dieses Jahr ziemlich teuer seien. In die muslimischen Länder wolle kaum noch ein Tourist nach den vielen Terroranschlägen reisen. Sie empfiehlt die griechischen Inseln. „Zakynthos oder Thasos bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Beelmann. Dort gebe es schöne Strände mit türkisfarbenem Wasser, und die Landschaft sei noch ziemlich ursprünglich.

Marie-Sophie Stagnet, Reisezentrum Bramsche: „Die beliebten Reiseziele in Europa wie Spanien oder Griechenland sind für die Sommerferien schon ausgebucht. Eine Alternative ist Bulgarien. Viele Kunden denken da immer nur an den Goldstrand, aber das Land ist auch für Familien und Aktiv-Urlauber interessant. Es gibt lange Sandstrände, das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, und auch landschaftlich hat Bulgarien einiges zu bieten. Ein gutes Ziel ist zum Beispiel der alte Kurort Albena an der nördlichen Schwarzmeerküste.“

Verena Hohl, Reisebüro Hohl in Bad Essen: „Kreuzfahrten werden immer beliebter, entsprechend groß ist auch das Angebot. Veranstalter wie ‚Aida‘ oder ‚Mein Schiff‘ fahren zum Beispiel auf einer 10-tägigen Rundreise Dubai, Muskat, Bahrain und Abu Dhabi an. Die Gäste können an geführten Touren auf dem Festland teilnehmen. So bekommt man in kurzer Zeit viel zu sehen und ist in der Gruppe mit einem Reiseführer unterwegs – für viele meiner Kunden ein großer Vorteil, gerade in muslimischen Ländern.“

Sandra Kopka, Bersenbrücker Reisebüro: „Viele Hotels an Nord- und Ostsee sind in den Sommerferien schon ausgebucht. Aber es lohnt sich, in den Nachbarländern nach Alternativen zu schauen. An der polnischen Ostseeküste in der Region um Danzig bekommt man ein Ferienhaus in Strandnähe recht günstig: Die Mietpreise beginnen bei 1400 Euro für zwei Wochen, und dann hat auch meist die ganze Familie inklusive Haustier Platz.“

Petra Kindler, City Reisebüro Melle: „Fernreisen sind ein ganz großes Thema, gerade weil die Preise in Europa stark angezogen haben. Für ein bisschen mehr Geld ist dann häufig schon ein exotischeres Reiseziel drin. Wir empfehlen derzeit zum Beispiel häufig Mexiko. Einen Pauschalurlaub mit All Inclusive direkt an der ‚Playa del Carmen‘ kann man schon für 1700 Euro bekommen. Und es ist ein ganz anderes Gefühl, in der Karibik zu baden, als im Mittelmeer zu schwimmen.“

Chris Herbers, TUI Travelstar Reise-Studio Lingen: „Dieses Jahr sind Fernreisen noch populärer geworden. Meine Tipps: Sri Lanka, USA (Westküste) oder auch Mauritius. All diese Ziele kann ich wärmstens ans Herz legen. Sie sind beliebt bei unseren Kunden, denn es ist ein Mix aus Abenteuerurlaub und Erholung. Ideal für Aktivurlauber.“

Astrid Busemann, Reisebüro „Am Markt“ Lingen: „Spanien ist und bleibt bei unseren Kunden ein beliebtes Reiseziel. Durch die politische Lage ist die Türkei weniger gefragt, dafür erleben Kroatien und Griechenland einen neuen Aufschwung. Immer mehr unserer Kunden legen Wert auf die eigene Anreise. Als Urlaubsort in Deutschland wird dann gerne die Ostsee ausgewählt. Ich empfehle aber auch Süddeutschland, beispielsweise Garmisch Partenkirchen, dort ist man in Sachen Wetterbeständigkeit auf der sicheren Seite.“

Kerstin Albers, Reisebüro am Alten Turm in Papenburg: „Griechenland und die Griechischen Inseln werden gerade sehr gut gebucht, ebenso wie Bulgarien.“ In Bulgarien sei es im Sommer auch schwierig, noch etwas zu bekommen, während in Griechenland durchaus noch Kapazitäten seien, so Albers. Darüber hinaus würden immer mehr Kunden Fernreisen beispielsweise nach Kuba und in die Dominikanische Republik sowie Kreuzfahrten buchen.

Katrin Langen, Reisebüro am Markt in Werlte: Kroatien und Bulgarien seien bei Familien sehr beliebt. „Die Renner sind aber auch Spanien und Griechenland“, so Langen. Alle Länder seien stark nachgefragt. Und kurzfristig zu buchen sei zwar möglich, dann gebe es jedoch nur eher hochpreisige Angebote, so die Touristikerin.


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