Seit 1.März 2017 Handy am Steuer: Briten kostet das den Führerschein

Eine Hand am Smartphone, die andere am Lenkrad des Fahrzeuges. Foto: Holger Hollemann/dpaEine Hand am Smartphone, die andere am Lenkrad des Fahrzeuges. Foto: Holger Hollemann/dpa

Osnabrück. Seit dem 1. März wird Führerschein-Neulingen in Großbritannien der Führerschein abgenommen, wenn sie beim Nutzen ihres Handys am Steuer erwischt werden.

Diese Regelung gilt in England, Schottland und Wales in den ersten zwei Führerscheinjahren. Wer erwischt wird, bekommt sechs Punkte und muss eine Geldstrafe in Höhe von 200 Pfund (rund 233 Euro) zahlen, berichtet die BBC. Die sechs Punkte haben für die Neulinge zur Folge, dass ihr Führerschein einkassiert wird. Wollen sie ihn wieder haben, müssen sie die theoretische und die praktische Führerscheinprüfung erneut ablegen. Das Handyverbot für Fahrer gelte auch für Stehzeiten an Ampeln, heißt es.

Unter das Verbot fällt auch das Schreiben oder Lesen von Texten, SMS und Social-Media-Beiträgen. Komplett verboten ist auch das Schauen von Videos.

Musikhören ist erlaubt, allerdings nur, wenn das Smartphone in einer Halterung fixiert ist oder per Bluetooth verbunden wird, berichtet das Internetportal „Futurezone“ Die Nutzung von Navigationsdiensten sei ebenfalls straffrei möglich, solange das Handy in einer Halterung stecke.

Im Jahr 2015 kamen in Großbritannien 22 Menschen bei Unfällen ums Leben, bei denen der Fahrer mit seinem Handy beschäftigt war. 99 Menschen wurden schwer verletzt.


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