Weltkrebstag am 04. Februar 2017 Krebs gab es immer: Hippokrates gab Krankheit den Namen

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Der griechische Arzt Hippokrates soll im 5. Jahrhundert vor Christus Geschwüre erstmals als „karkinos“ also Krebs bezeichnet haben. Foto: imago/imagebrokerDer griechische Arzt Hippokrates soll im 5. Jahrhundert vor Christus Geschwüre erstmals als „karkinos“ also Krebs bezeichnet haben. Foto: imago/imagebroker

Osnabrück. Am 04. Februar 2017 rückt mit dem Weltkrebstag eine der häufigsten Todesursachen in das Bewusstsein der Bevölkerung. Krebs ist keine Krankheit der Neuzeit. Solange es Menschen gibt, erkranken sie auch daran.

Doch wie kam die Krankheit zu dem Namen eines Schalentieres? Bereits im Papyrus Ebers aus dem alten Ägypten werden Krebserkrankungen erwähnt. In dem Text aus der Zeit um 1550 vor Christus sind auch viele andere Krankheiten und deren Symptome und Diagnosen beschrieben. Der Erste, der Geschwüre aber mit „karkinos“ bezeichnet hat, soll der griechische Arzt Hippokrates im 5. Jahrhundert vor Christus gewesen sein. Dabei bedeutet „Karkinos“ so viel wie seitwärts laufender Krebs.

Äußere Symptome

Da in früheren Zeiten die technischen Möglichkeiten fehlten, mussten Krankheiten fast ausschließlich aufgrund äußerer Symptome gedeutet werden. Bei dem im 2.Jahrhundert nach Christus in Pergamon wirkenden griechischen Arzt und Philosophen Claudius Galenus finden wir folgende Beschreibung für Krebs: „… und an der Brust sahen wir häufig Tumoren, die der Gestalt eines Krebses sehr ähnlich waren. So wie die Beine des Tieres an beiden Seiten des Körpers liegen, so verlassen die Venen den Tumor, der seiner Form nach dem Krebskörper gleicht.“ Galenus war neben Hippokrates der wohlbedeutendste Arzt der Antike.

Weltkrebstag 2017

Der Weltkrebstag fand zum ersten Mal am 4. Februar 2006 statt. Er wurde von der Weltkrebsorganisation UICC ausgerufen. Das diesjährige Motto lautet: „Wir können. Ich kann.“ Es steht dafür, dass Menschen durch einen gesunden Lebensstil dazu beitragen können, vielen Krebsarten vorzubeugen.

Ein Beispiel ist das Social Media Projekt „Support through Sport“. Die Teilnehmer schreiben eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf ein Sportgerät oder auch auf die eigene Hand und laden davon ein Foto auf eine Social Media Plattform hoch.


Infos

Mehr Informationen zum Weltkrebstag sowie Materialien zur Krebsprävention finden Interessierte bei der DEUTSCHEN KREBSHILFE . Eine persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe INFONETZ KREBS unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 80708877.

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