Längste Nacht, kürzester Tag 2018 Wintersonnenwende 2018: Wann ist sie? Welche Bedeutung hat sie?

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Wintersonnenwende 2018: Was hat es mit dem astronomischen, meteorologischen und phänologischen Winteranfang auf sich? Symbolfoto: dpaWintersonnenwende 2018: Was hat es mit dem astronomischen, meteorologischen und phänologischen Winteranfang auf sich? Symbolfoto: dpa

Osnabrück. Zeitgleich mit der Wintersonnenwende 2018 ist der astronomische Winteranfang 2018. Was ist der Unterschied zum meteorologischen und phänologischen Winteranfang?

Der kürzeste Tag des Jahres ist gleichzeitig der Winteranfang: Am 21. Dezember 2018 ist Wintersonnenwende und damit die längste Nacht des Jahres.

Uhrzeit der Wintersonnenwende 2018

Das bedeutet, dass an diesem Tag die Sonne erst um 8.13 Uhr aufgeht und schon um 15.56 Uhr wieder untergeht. In Osnabrück ist die Uhrzeit der Wintersonnenwende 23.23 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Gleiches gilt zum Beispiel für Meppen und Delmenhorst, auch hier ist 23.23 Uhr die Uhrzeit der Wintersonnenwende 2018.

Wintersonnenwende 2018: die Bedeutung

Der Grund dafür ist der tiefe Stand der Sonne. Während sie bei der Sommersonnenwende ihren höchsten Stand hat und daher am 21. oder 22. Juni jedes Jahres der längste Tag auf der Nordhalbkugel ist, ist es bei der Wintersonnenwende genau anders herum. Zum Vergleich: Über 17 Stunden Sonne bietet der längste Tag des Jahres in Norddeutschland. Im Winter sind es dann nicht einmal ganze acht Stunden.

Der astronomische Winteranfang

Zeitgleich mit der Wintersonnenwende ist der astronomische Winteranfang. Für die Meteorologen hat der Winter jedoch schon längst mit dem 1. Dezember begonnen – mit dem meteorologischen Winteranfang. Das hat vor allem statistische Gründe, wie der Deutsche Wetterdienst auf seiner Website erklärt: „Dies wird gemacht, da für die klimatologischen Auswertungen nur Daten über die einzelnen Monate vorliegen (zum Beispiel Monatsmittel, Monatssummen, Monatsabweichungen, Extremwerte)“.

Neben dem astronomischen und dem meteorologischen Winteranfang gibt es auch noch den phänologischen Winteranfang. Dieser hat jedoch kein festes Datum, da er sich nach periodisch wiederkehrenden Erscheinungen richtet. Der Winter ist hier die Zeit vom Ende der Feldarbeit bis zum Beginn der Schneeglöckchenblüte.

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Ab jetzt wird es wieder hell

Trost für Tageslichtfreunde bietet, dass ab dem 21. Dezember die Tage wieder länger werden, bis um den 21. März herum eine Tag-Nacht-Gleiche erreicht wird und im Juni dann der längste Tag des Jahres wartet. (Weiterlesen: Aberglaube und Grusel: Was sind die Rauhnächte?)

Winter- wie Sonnenwende werden schon seit Jahrtausenden gefeiert. Kultstätten wie Stonehage in Südengland oder die Externsteine bei Detmold werden an diesen Abenden von vielen besucht. Ein weiterer, christlich geprägter Name für die Wintersonnenwende ist übrigens Thomasnacht in Gedenken an den Apostel Thomas.


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