Bisher keine Einrichtung geschlossen Anstieg der Norovirus-Infektionen in und um Osnabrück

Von Waltraud Messmann

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall: Auch in Stadt und Landkreis Osnabrück ist ein Anstieg der Infektionen mit dem Norovirus zu beobachten. Foto: Patrick Pleul dpa/lbnÜbelkeit, Erbrechen und Durchfall: Auch in Stadt und Landkreis Osnabrück ist ein Anstieg der Infektionen mit dem Norovirus zu beobachten. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn

Osnabrück. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall: Auch in Stadt und Landkreis Osnabrück gibt es einen Anstieg der Infektionen mit dem Norovirus. Große Ausbrüche der Magen-Darm-Infektion, die Schließungen von Einrichtungen erforderlich gemacht hätten, habe es aber bisher noch nicht gegeben, betont der Leiter des Gesundheitsdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück Gerhard Bojara.

Im Landesvergleich gehöre der Raum Osnabrück noch zu den am wenigsten betroffenen Regionen. Allerdings habe es in einigen Einrichtungen in der Region- wie etwa in Krankenhäusern- schon „kleinere Häufungen“ von Infektionen mit dem Norovirus gegeben, so Bojara. Die Symptomatik sei aber typisch für die Jahreszeit und der Anstieg der Erkrankungen deshalb im erwartbaren Bereich. „Wir wissen ja, wir sind jetzt mittendrin in der Novovirus Phase“, betonte der Experte.

Von Mensch zu Mensch

Durch die Ansteckung von Mensch zu Mensch könnten binnen kürzester Zeit eine Vielzahl von Menschen an einer Norovirus-Infektion erkranken, warnt Bojara. „Wenn Ihnen also am Arbeitsplatz plötzlich übel wird, sollten sie sofort nach Hause gehen, damit sie nicht auch noch ihre Kollegen anstecken.“

Nach ein bis zwei Tagen Bettruhe sei dann aber meist alles wieder in Ordnung. Wichtig sei aber, dass Betroffene ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Bei alten, gebrechliche Menschen und kleinen Kinder und Säuglingen, die schnell austrocknen, könne es erforderlich sein, einen Arzt zu rufen.

Hygieneregeln

Weil es keine Impfung gibt, kann man einer Erkrankung nur durch die Beachtung von Hygieneregeln vorbeugen. Gründliches Händewaschen nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen gilt als wichtigste Maßnahme. Zudem sollten Lebensmittel, die roh verzehrt werden, gründlich abgewaschen, alle anderen gut durchgegart werden.


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