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Termin für Hauptuntersuchung machen Ab 2017: Braune Tüv- Prüfplakette nicht mehr gültig

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Die braune TÜV-Plakette ist ab Beginn des Jahres 2017 nicht mehr gültig. Foto:Imago/ Manja ElsässerDie braune TÜV-Plakette ist ab Beginn des Jahres 2017 nicht mehr gültig. Foto:Imago/ Manja Elsässer

Osnabrück. Wer auf dem Kennzeichen seines Pkw noch eine braune Tüv-Plakette hat, sollte möglichst bald einen Termin beim Tüv für die Hauptuntersuchung machen: Denn mit Beginn des Jahres 2017 verliert die Prüfplakette mit der Zahl 16 für alle Anhänger und Kraftfahrzeuge ihre Gültigkeit.

In welchem Jahr die nächste Hauptuntersuchung fällig ist, lässt sich aus der Farbe der Plakette ablesen. Für das kommende Jahr sind auf Kfz-Kennzeichen nur noch Plaketten in den Farben Rosa, Grün und Orange aktuell. Neuwagen, die erst in drei Jahren zur Hauptuntersuchung (HU) müssen, erhalten ein blaues Exemplar.

Höhere Kosten drohen

Wer den Termin für die HU um mehr als zwei Monate überzieht, muss mit einer intensiveren Hauptuntersuchung und damit auch mit höheren Kosten rechnen, warnt die Prüforganisation Dekra. Es könnten auch eine Verwarnung oder ein Bußgeld drohen. Nach zwei Monaten seien das 15 Euro, nach vier Monaten 25 Euro. Wer sich um acht Monate verspäte, zahle 60 Euro. Hinzu komme noch ein Punkt in Flensburg. Wer ohne gültige HU-Plakette im Straßenverkehr unterwegs ist, läuft außerdem Gefahr, seinen Versicherungsschutz bei einem Unfall zu verlieren.

Behebungsfrist

Autohalter, denen bei der Hauptuntersuchung wegen eines Mangels keine Plakette zugeteilt wird, müssen sofort, spätestens aber innerhalb eines Monats dafür sorgen, dass der Mangel (oder die Mängel) behoben wird. Die Behebungsfrist bezieht sich auf das Datum der Hauptuntersuchung. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonn- oder Feiertag, so gilt der Werktag danach als letztmögliche Frist zur Wiedervorführung. Ist die Frist der Wiedervorführung überschritten, so ist eine erneute Untersuchung Pflicht.

Nachkontrolle

Zu der erneuten Untersuchung werden der vorangegangene Untersuchungsbericht, der Fahrzeugschein und alle Änderungsabnahmen und Gutachten benötigt. Die Nachkontrolle oder Nachuntersuchung kann von jedem Prüfingenieur durchgeführt werden.


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