Taktikspiel von Gerhards Fendo und die hohe Kunst des Zaunbaus

Von Karsten Grosser

Die Kunst des Zaunbaus: Bei „Fendo“ gewinnt derjenige, die am Ende die größere Fläche des Spielbretts für sich abgetrennt hat. Foto: Karsten GrosserDie Kunst des Zaunbaus: Bei „Fendo“ gewinnt derjenige, die am Ende die größere Fläche des Spielbretts für sich abgetrennt hat. Foto: Karsten Grosser

Osnabrück. Beim Taktikspiel „Fendo“ (Gerhards Spiel und Design) von Dieter Stein grenzen sich die Spieler von einander ab? Wer macht dabei die größeren Landgewinne?

Fendo ist so etwas wie die Kunst des Zaunbaus. In diesem abstrakten Taktikspiel versuchen die Kontrahenten, sich die Mehrheit der 49 Felder zu sichern. Dazu setzen sie entweder einen Spielstein ein oder sie bewegen eine Figur, um anschließend das Zielfeld an einer Seite mit einem Hölzchen abzugrenzen. Ein Gebiet darf aber nur abgetrennt werden, wenn sich in diesem nur noch eine Figur aufhält. Wer das schafft, vergrößert sein Hoheitsgebiet. Die besten Züge sind nicht offensichtlich. Aber genau das macht dieses hochwertige Spiel aus Holz auch so reizvoll. Wie schon bei „Mixtour“ fordert Autor Dieter Stein die Spieler intellektuell heraus.

Spielwert: 5 (stark)

Fendo (Gerhards Spiel und Design) von Dieter Stein ist für 2 Spieler.

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Legende der Würfelnoten:

1 = schwach

2 = mittelmäßig

3 = ordentlich

4 = gut

5 = stark

6 = genial