Bezaubernd und pflegeleicht Warum Sie Wildtulpen in Ihrem Garten haben sollten

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Eröffnen den Frühling oft schon Ende März: Wildtulpen der Sorte „Ancilla“ bringt eine besondere Ausstrahlung in den Garten und kommt zuverlässig immer wieder. Foto: Ingrid Beucke-AdlerEröffnen den Frühling oft schon Ende März: Wildtulpen der Sorte „Ancilla“ bringt eine besondere Ausstrahlung in den Garten und kommt zuverlässig immer wieder. Foto: Ingrid Beucke-Adler

Osnabrück. Die Liebe zu Tulpen und der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten sind erfahrungsgemäß nicht einfach zu vereinbaren. Aber haben Sie es denn schon mal mit Wildtulpen versucht, diesen charmanten, robusten Sonnenanbetern? Einmal gesteckt, sind sie einfach nur noch schön.

Es ist ja immer so eine Sache mit den Tulpen. Im ersten Jahr, in dem sie blühen, sind sie eine Pracht. Aber im zweiten Jahr bilden viele nur noch große Blätter, aber keine Blüten mehr. Es gibt auch welche, die schön wiederkommen, sie sind aber eher die Ausnahme. Wer seinen Garten im Frühjahr zuverlässig mit hübschen Tulpen schmücken möchte, muss also jedes Jahr die alten Tulpenzwiebeln entfernen und im Herbst neue stecken. Oder auf Wildtulpen setzen, die zuverlässig wiederkommen und sich auch noch von ganz alleine vermehren.

Kleine Wilde mit großem Charme

Die Wildtulpe „Ancilla“ gehört zu den Tulipa kaufmanniana, deren Heimat Turkmenistan ist. Die Blüten öffnen sich bei Sonne weit zu leuchtenden Sternen und schließen sich am Abend wieder. Sie erinnern viele Betrachter an Seerosenblüten.Die Zwiebeln können sonnig, halbschattig und sommertrocken stehen. Sie schätzen einen durchlässigen Boden, in den sie ab September etwa zehn Zentimeter tief gesetzt werden. Staunässe vertragen sie jedoch nicht. Kaufmanniana-Tulpen eignen sich hervorragend zur Verwilderung – und das heißt: Wenn man sie einfach in der Erde lässt, kommen sie zuverlässig wieder – und nicht nur das: Sie werden auch von ganz alleine immer mehr.

Natürliche Gruppen entstehen

Die Tulpen können sehr lange an einem Platz stehen und bilden Brutzwiebeln aus, die auch bald blühen, sodass schöne, ganz natürliche Gruppen entstehen. Die Kaufmanniana-Tulpen haben noch die Ausstrahlung von Wildtulpen, die sehr gut für Steingärten, Töpfe oder Kübel geeignet sind. Sie machen sich aber auch in Beeten sehr gut. Sie lassen sich auch schön mit anderen Zwiebelblumen kombinieren. Die Kaufmannianas erreichen eine maximale Höhe von 25 Zentimetern.

Blüten öffnen die Herzen

Eine farbintensivere Sorte mit ähnlicher Farbe ist „Heart’s Delight“. Der bekannte Staudengärtner Gaissmayer schreibt begeistert: „Es geht einem wirklich das Herz auf beim Anblick dieser Tulpe.“ Nicht allein der sehr frühe Blütezeitpunkt dieser Tulpen begeistert, sondern auch die Farbigkeit. Von außen sind die Blütenblätter wie mit rosaroter Farbe übergossen, innen ist der Farbton deutlich heller. Die leuchtend gelbe Mitte bildet einen Kontrast, der sich bei Sonnenschein, wenn sich die Blüten weit öffnen, umwerfend präsentiert. Als Beetpflanze für den Massenauftritt und auf jeden Fall auch in Gefäßen ist dieser zudem preiswerte Dauerbrenner absolut empfehlenswert.


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