Hosta und heimische Waldstauden Pflanzen ohne große Ansprüche an den Standort

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Osnabrück. Für Bereiche im Garten, die mit wenig Licht auskommen müssen, gibt es sehr gut geeignete Pflanzen. Funkien zum Beispiel, aber auch heimische Waldstauden sind sehr gut geeignet.

Anspruchslose Funkien (Hosta) sind sehr gut für Bereiche im Garten geeignet, die nicht vom Licht verwöhnt werden. Der Formenreichtum dieser alten Kulturpflanzen aus Ostasien ist groß. Neue Züchtungen weiten das Spektrum stets weiter aus. Sie können auch im Vollschatten von Häusern und Bäumen wunderbare Beete oder Topfgärten zaubern. Die Pflanze mit der schönen Blattzeichnung zu sammeln kann fast süchtig machen.

Heimische Waldstauden

In „reifen“ Gärten mit hohen Bäumen oder Gesträuch, wo jegliches Graben unterlassen wird und das Laub weitgehend liegen bleiben darf, fühlen sich niedrige Stauden wohl. Sie nutzen das Licht im Frühling, das durch die noch blattlosen Zweige fällt. Das weiße und das seltener gepflanzte gelbe Buschwindröschen sind nach dem Einwachsen treue Begleiter und bedürfen keiner weiteren Pflege.

In diesen Bereichen lässt sich auch ein Stand von Bärlauch etablieren, der schon Anfang März die ersten Blätter zum Würzen liefert, reizende weiße Blüten trägt und sich reich versamt. Die Zwiebelchen aber bitte nicht aus dem Wald holen, sondern in Töpfchen aus Gartencentern oder Staudengärtnereien besorgen.

Der duftende Waldmeister breitet sich durch Ausläufer aus, ohne seine Nachbarn zu stören.

Zum Einstieg in die Materie ist der große GU-Ratgeber „Schattengärten gestalten – Stimmungsvolle Beetideen für jeden Garten“ (9,99 Euro) gut geeignet. Für den, der sich tiefer Einlesen möchte, ist das Buch „Faszination Schattige Gärten“ von Keith Wiley (29,90 Euro) richtig.


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