In Großbritannien Wieder Hoverboard explodiert: Teenager rettet Kinder aus brennendem Zimmer

Meine Nachrichten

Um das Thema Gut zu wissen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Diese Fotos von den Zerstörungen in dem Haus im britischen Bradford stellte die Feuerwehr zur Abschreckung ein. Foto: Screenshot/facebookDiese Fotos von den Zerstörungen in dem Haus im britischen Bradford stellte die Feuerwehr zur Abschreckung ein. Foto: Screenshot/facebook

Osnabrück. Ein 13-jähriger Junge hat zwei kleinen Kindern das Leben gerettet, nachdem ein explodierendes Hoverboard das Wohnzimmer eines Hauses im britischen Bradford in Brand gesetzt hatte.

Der Teenager Jibril Muhammed Faris sagte Sky News, dass aus dem Hoverboard beim Aufladen plötzlich weißer Qualm gestiegen sei. Dann sei das Hoverboard mit einem lauten Knall explodiert. Das Zimmer habe in Flammen gestanden.

Lesen Sie hier: Stop für E-Boards: Amazon verbannt gefährliche Hoverboards

Er habe sofort den Notdienst alarmiert und seine acht Jahre alte Schwester und ihren 9-jährigen Spielkameraden aus dem Wohnzimmer in einen Schlafraum in der oberen Etage des Hauses gebracht, erzählte Jibril. Dort habe er die telefonischen Anweisungen des Notdienstes befolgt, um zu verhindern, dass der Rauch auch in das Fluchtzimmer eindringen konnte. Eine 39-jährige Frau, es soll sich um die Mutter handeln, war ebenfalls im Haus und brachte die Kinder schließlich ins Freie.

Nach Angaben des Rettungsdienstes erlitten die drei Kinder und Jibrils Mutter leichte Rauchvergiftungen. Sie hätten aber keine ernsthaften Verletztungen davongetragen, hieß es. Das Wohnzimmer des Hauses allerdings brannte völlig aus.

Die Feuerwehr vermutet, dass die Lithium Batterien des Hoverboard überhitzt waren und explodierten. Sie stellte zur Abschreckung Fotos von dem Brand auf Facebook ein.

Erst kürzlich war ein Haus im australischen Melbourne aufgrund eines explodierten Hoverboards vollständig abgebrannt. 20 US-Universitäten haben die Elektrofahruntersätze wegen ihrer Gefährlichkeit inzwischen von ihrem Campus verbannt. Der Onlinehändler Amazon hatte schon vor Weihnachten wegen Sicherheitsbedenken begonnen, in den USA einige Hoverboard-Modelle aus seinem Online-Angebot zu entfernen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN