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Heute ist Zeitumstellung Winterzeit 2016: Wie muss ich heute die Uhr umstellen?

Zeitumstellung 2016: In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2016 werden die Uhren umgestellt. Hier gibt es alles zur Zeitumstellung auf Winterzeit 2016. Foto: Martin Gerten/dpaZeitumstellung 2016: In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2016 werden die Uhren umgestellt. Hier gibt es alles zur Zeitumstellung auf Winterzeit 2016. Foto: Martin Gerten/dpa

Osnabrück. Zeitumstellung 2016: Das Ende der Sommerzeit naht. Wie in jedem Jahr wird auch im Winter 2016 die Uhr am letzten Sonntag im Oktober umgestellt. In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2016 muss der Zeiger von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt werden. Hier gibt es alles zur Umstellung der Uhren auf die Winterzeit.

Alle Jahre wieder wird an der Uhr gedreht. Das nächste Mal steht kurz bevor. In der Nacht vom 29. Oktober auf 30. Oktober 2016 werden die Uhren an die Winterzeit angepasst. Um 3 Uhr wird der Zeiger zurück auf 2 Uhr gestellt und damit wieder auf die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Eine gute Nachricht für alle Langschläfer und Partygänger, denn die Nacht wird dadurch eine Stunde länger. Für den Tagesverlauf bedeutet die Zeitumstellung, dass es morgens wieder früher hell und abends früher dunkel wird. (Weiterlesen: Ab wann die Winterreifenpflicht in Deutschland gilt.)

Welchen historischen Hintergrund hat die Zeitumstellung 2016?

Der erste Versuch, eine Sommerzeit einzuführen, wurde 1916 im Deutschen Kaiserreich gestartet. Drei Jahre lang stellte man die Uhren von Ende März bis Ende September eine Stunde vor. In der Weimarer Republik wurde diese Regelung wieder rückgängig gemacht.

Weiterlesen: Wie andere Länder mit der Zeitumstellung umgehen >>

1980 wurde die Sommerzeit dann bis heute gültig eingeführt, da es in den Abendstunden länger hell bleibt und somit weniger Strom für Licht verbraucht wird. So die Theorie, doch heute ist das Gegenteil der Fall: Durch die Zeitumstellung steigt der Energieverbrauch, zum Beispiel dadurch, dass morgens mehr geheizt werden muss. Die Zeitumstellung dient ihrem eigentlichen Sinn schon lange nicht mehr. (Weiterlesen: Türkei schafft Winterzeit ab.)

Winterzeit 2016: Welche Auswirkung hat die Zeitumstellung auf die Gesundheit?

Während den Einen die Zeitumstellung kalt lässt, plagen andere über Probleme. Diese können sich in Form von Müdigkeit, Gereiztheit oder Konzentrationsstörungen bemerkbar machen. „Es ist so eine Art Mini-Jetlag“, sagte der Regensburger Schlafforscher Professor Jürgen Zulley. Jeder Mensch habe einen biologischen Rhythmus, von dem er nicht so einfach abweichen könne. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir zumindest für ein, zwei Tage nicht im richtigen Takt leben.“

Gründe, wie dieser entfachten in den letzten Jahren immer wieder eine Diskussion um den Sinn der Zeitumstellung. Zu einer Abschaffung hat es aber noch nicht gereicht. Auch wenn die winterliche Zeitumstellung verträglicher ist, weil man eben eine Stunde „geschenkt“ bekommt, warnen Schlafforscher davor, die Umstellung auf die Winterzeit auf die zu leichte Schulter zu nehmen. Die veränderte Uhrzeit führe zu rund acht Prozent mehr Verkehrsunfällen. (Weiterlesen: Mehr Verkehrsunfälle durch Zeitumstellung.)

Wann wird die Winterzeit auf Sommerzeit 2017 geändert?

Wem der Winter zu kalt wird, der kann sich warme Gedanken machen und auf den 26. März 2017 freuen. Dann beginnt offiziell die Sommerzeit und die Uhren werden in der Nacht von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Dann ist die Nacht zwar wieder kürzer, aber es bleibt länger hell und es wird wieder wärmer.

Wie kann man sich die Zeitumstellung merken?

Zu jeder Zeitumstellung gehört im Vorfeld auch immer die Frage, „Wann werden die Uhren umgestellt?“ und „Werden die Uhren vor- oder zurückgestellt?“. Um immer die passende Antwort parat zu haben gibt es einige Eselsbrücken . Hier eine Auswahl:

  • „Immer zum Sommer hin.“ Also im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.
  • „Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer“ - im Frühjahr plus und im Winter Minus.
  • „Früher aufstehen im Frühjahr“, denn die Uhr wird vorgestellt und die Schlafzeit verringert sich um eine Stunde.
  • „Im Winter gibt es Winterschlaf.“ Eine Stunde mehr Schlaf, denn die Uhren werden zurückgestellt.
  • „Spring forward, fall back.“ Im Frühling (spring) den Zeiger eine Stunde vordrehen, im Herbst (fall) eine Stunde zurück.
  • Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, die Uhren werden also eine Stunde vorgestellt. Im Winter werden die Gartenmöbel dann wieder zurück ins Haus gestellt, also werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht.

(Mit dpa)


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