Sicherheitshinweis für Ägypten Auswärtiges Amt rät von Individual-Touren auf dem südlichen Sinai ab

Touristen warten auf den Sonnenaufgang auf dem Mosesberg im Sinaigebirge  Foto:imago/McPHOTO/WebelerTouristen warten auf den Sonnenaufgang auf dem Mosesberg im Sinaigebirge Foto:imago/McPHOTO/Webeler

dpa/wam Berlin. Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis für die südliche Sinai-Halbinsel in Ägypten verschärft. Sie rät nun konkret von allen individuell organisierten und nicht von staatlichen Sicherheitskräften begleiteten Überlandfahrten ab.

Zuvor hieß es lediglich, bei Fahrten über Land sei generell besondere Vorsicht geboten. Von unbegleiteten Busfahrten nach Nuweiba und zum Katharinenkloster wird nun ebenfalls explizit abgeraten. Urlauber sollten vor der Reise mit ihrem Veranstalter Kontakt aufnehmen.

Fahrzeugkonvois

Weiterhin heißt es, an den zahlreichen Kontrollposten der ägyptischen Sicherheitsbehörden könnten Individualreisende zu Fahrzeugkonvois zusammengefasst werden. Reisende könnten dort aber auch zurückgewiesen werden, so das Auswärtige Amt.

Teilreisewarnung

Im Norden der Sinai-Halbinsel operiert ein lokaler Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), der dort immer wieder Anschläge auf Armee und Polizei verübt. Für diese Region besteht eine Teilreisewarnung. Bei Angriffen der Terrormiliz ISIS gegen Stellungen der ägyptischen Sicherheitskräfte im Raum Sheikh Zuwayd am 1. Juli 2015 war es zu einer Vielzahl von Todesopfern gekommen. Im Süden des Sinai liegen bekannte Badeorte für Touristen, allen voran Scharm el Scheich. Das Katharinenkloster ist ein beliebtes Ausflugsziel im Hinterland .

Auswärtiges Amt:s Auswärtigen Amtes.

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