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Windows 10 Release Neue Funktionen: Lohnt sich Windows 10?

Von Mark Otten


Osnabrück. Windows 10 ist für Nutzer von Windows 7 und Windows 8 kostenlos – aber lohnt sich der Download? Diese fünf Neuerungen sind allein den Wechsel wert.

Das Windows 10 Startmenü

Windows 10 soll Nutzer von Windows 7 und Windows 8 gleichermaßen zufriedenstellen. Wie wichtig Microsoft das ist, zeigt das Startmenü von Windows 10, dass das Beste aus beiden Vorgängerversionen miteinander verbindet. Es bietet die komfortable Bedienung aus Windows 7 und die Optimierung für Berührungseingaben aus Windows 8. Das Ergebnis: Beide Nutzergruppen sollten sich im Startmenü gut zurechtfinden.  (Weiterlesen: Für wen Windows 10 gratis ist und wie man es bekommt)

Windows 10: Überall und mit zentralem Store

Das sogenannte Ökosystem ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden: Bedienung und Inhalte sollen möglichst identisch sein, egal welches seiner Geräte ein Nutzer verwendet. Mit Windows 10 geht Microsoft den bisher radikalsten Ansatz aller Anbieter. Windows 10 läuft auf allen Geräten: PCs, Laptops, Tablets, Smartphones und sogar der Spielekonsole Xbox One.  (Weiterlesen: Das Surface Pro 3 im Test)

Dasselbe gilt für Programme: Einmal aus dem zentralen App-Store geladen, laufen sie auf allen Geräten. Entscheidend ist also nur noch, welche Bildschirmgröße ein Nutzer in einer Situation benötigt. Das Nutzererlebnis ist überall identisch – zumindest theoretisch. Wie gut die Anpassung auf verschiedenste Bildschirme und Hardware klappt, müssen die kommenden Wochen zeigen. In Windows 10 vereint Microsoft Apps, Spiele, Musik, Filme und Serien endlich unter einem Dach. Der Windows Store ist Microsofts Antwort auf Apples iTunes und den Google Playstore.

Hier geht es zum Windows 10 Download

Cortana – Die Seele von Windows 10

Die virtuelle Assistentin Cortana hilft an vielen Stellen in Windows 10. Nutzer starten Cortana entweder über das Lupensymbol in der Taskleiste oder durch ausrufen von „Hey, Cortana“. Die digitale Hilfe durchsucht auf Wunsch entweder den Computer oder das Internet.  (Weiterlesen: Die Preise von Windows 10)

Edge: Endlich ein neuer Browser

Der Internet Explorer hängt der Konkurrenz wie Google Chrome oder Mozilla Firefox schon lange hinterher. Wenn, machte er vor allem durch immer neue Sicherheitslücken auf sich aufmerksam. Der neue Standardbrowser in Windows 10 heißt Edge. Damit der Abschied vom Internet Explorer nicht allzu schwer wird, sieht das Logo von Edge aus wie das des alten Browsers. Mit Edge können Nutzer Webseiten-Fotos mit Notizen versehen oder mit Cortana hilfreiche Informationen beim Besuch einer Seite abrufen. Beispiel: Wer Cortana auf einer Restaurant-Webseite öffnet, bekommt die Adresse, Navigationsoptionen und die Telefonnummer angezeigt. Edge ist definitiv besser als sein Vorgänger, kann zum Start aber nicht mit den Marktführern mithalten. Und ist der Trennungsschmerz doch zu groß, können Nutzer den Internet Explorer auch in Windows 10 öffnen; als Zweitbrowser ist er weiterhin an Bord.

Verbessertes Multitasking

Der Vollbildschirmzwang von Windows 8 ist passé. Arbeiten mit mehreren Fenstern wird dadurch deutlich einfacher und angenehmer – eben wie aus Windows 7 gewohnt. Mit Task View, einer Übersicht aller geöffneten Fenster, springen Nutzer schnell zwischen den Programmen hin und her. Das bereits bekannte Anschnappen der Programmfenster auf die Hälfte des Bildschirms ist nun auch in Vierteln möglich.

Neben diesen fünf Neuerungen bietet Windows 10 noch viele weitere kleinere und größere neue Funktionen. In den kommenden Tagen lesen Sie mehr darüber auf noz.de/digitales .