Nominiert von „Spiel des Jahres“ Kinderspiel „Push-a-Monster“ weckt Emotionen

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Vorsicht vor dem fallenden Monster! „Push-a-Monster“ von Queen Games überzeugt. Foto: David EbenerVorsicht vor dem fallenden Monster! „Push-a-Monster“ von Queen Games überzeugt. Foto: David Ebener

Osnabrück. Es muss nicht immer das neueste elektronische Gimmick sein, um Kinder für das Brettspiel zu begeistern. Das beweist das Geschicklichkeitsspiel „Push-a-Monster“ von Wolfgang Dirscherl und Manfred Reindl aus dem Hause Queen Games. Hier müssen die Spieler ganz analog flache Monsterfiguren auf einer ebenen Fläche, der Monster-Arena, platzieren.

So geht‘s: Die Spieler versuchen der Reihe nach möglichst unfallfrei, eine von sechs allesamt flachen, aber unterschiedlich geformten und unterschiedlich großen Monsterfiguren aus Holz auf eine etwa fünf Zentimeter erhöhte Fläche zu bringen. Dazu legen sie die Figur auf ein schmales Tablett und schieben es mit einem Schieber vorsichtig auf das Plateau. Dort liegen bereits in der Startaufstellung sieben Monster. Es ist allerdings anfangs noch etwas Platz, sogar für das größte Monster, das in etwa nach einem Mammut aussieht. Überhaupt haben die von Claus Stephan und Michael Hüter freundlich gezeichneten Monster alle Ähnlichkeit mit bekannten Tieren. Welches Geschöpf genommen werden muss, entscheidet der Würfel. Schon beim Wurfergebnis kommt es häufig zu Unmuts- oder Jubelausbrüchen, wenn das Mammut auf einer nach menschlichem Ermessen vollen Ebene untergebracht werden muss.

Fällt bei dem Versuch ein anderes Monster von der Arena-Fläche, was häufig der Fall ist, so erhalten alle Mitspieler Belohnungen in Form von unterschiedlich breiten Plättchen. Je größer das gefallene Tier, desto breiter das Belohnungsplättchen. Ist eine Plättchenart komplett abgeräumt, endet das Spiel. Jetzt reihen die Spieler ihre gesammelten Plättchen aneinander. Wer die längste Reihe hat, hat gewonnen.

Spielwert: Wie schon angedeutet: „Push-a-Monster“ weckt Emotionen. Der Würfel kann einem hart mitspielen. Wer oft Mammut- oder Nashornmonster platzieren muss, wird kaum umhinkommen, wenigstens kleine Monster aus der Arena zu schubsen. Das wiederum sorgt für Jubel bei den Mitspielern. In Testrunden hatten selbst Kinder, die selten spielen, sofort den Drang nach einem Wiederholungsspiel.

Natürlich ist bei diesem Geschicklichkeitsspiel der Ältere leicht im Vorteil. Aber bereits Fünfjährige verfügen in der Regel über das Geschick, hier mitzumachen. Für Erwachsene oder Erfahrene bietet sich als Handicap an, dass sie die Arena nicht drehen dürfen. Bei zwei Spielern sollte die Zahl der Belohnungsplättchen auf jeden Fall limitiert werden, sonst zieht es sich weit über die angegebene Spieldauer von 15 Minuten.

Würfelnote: 5 (stark)

„Push-a-Monster“ (Queen Games) von Wolfgang Dirscherl und Manfred Reindl ist für 2 bis 4 Spieler ab fünf Jahren und kostet etwa 35 Euro. Die Spieldauer kann gut über die Plättchenzahl variiert werden. Das Spiel ist nominiert für das Kinderspiel des Jahres. Es tritt an gegen „Spinderella“ (Zoch) und „Schatz-Rabatz“ (Noris) von der Osnabrücker Autorin Karin Hetling .

Legende Würfelnote: 1 = schwach 2 = mittelmäßig 3 = ordentlich 4 = gut 5 = stark 6 = genial


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