Tipps für Nutzer Fitness-Tracker sind keine präzisen Messgeräte

Von dpa

Fitnesstracker sollen helfen die körperliche Aktivität zu überwachen. Foto:dpaFitnesstracker sollen helfen die körperliche Aktivität zu überwachen. Foto:dpa

München. Sie messen Schritte, zurückgelegte Strecken oder gestiegene Treppenstufen - aber wirklich präzise Messgeräte sind Fitnesstracker nicht. Mit einigen Tricks werden die eigenen Leistungsdaten aber genauer ermittelt.

Sportler sollten von ihren Fitness-Armbändern keine Präzisionswunder erwarten. Die Messungen der mit Bewegungssensoren bestückten Geräte sind nicht immer wirklich genau, warnt die Zeitschrift „PC Go“ (Ausgabe 6/15). Erst über längere Distanzen nimmt die Präzision der Messungen zu. Wer ein Fitness-Armband kaufen will oder bereits eines nutzt, sollte außerdem diese Tipps beachten:

Kompatibilität: Vor dem Kauf dringend prüfen, ob Armband und Smartphone zusammenarbeiten. Das funktioniert längst nicht mit allen Modellen und Betriebssystemen. Manches einst nicht mit iOS oder Android kompatibles Gerät könnte mittlerweile auch per Update willig zur Kooperation sein.

Verbindung: Wenn sich Tracker und Smartphone beim Verbinden per Bluetooth nicht finden, kann das auch an anderen Geräten in der Umgebung liegen. Abseits der Störer gelingt die Verbindung meist besser.

Richtige Nutzung: Die Sensoren in Fitnesstrackern reagieren auf Erschütterungen. Ausgehend von diesen Daten ermitteln sie zurückgelegte Schritte oder gestiegene Treppenstufen. Andere Aktivitäten, die nicht dem eigentlichen Zweck des Armbands entsprechen, können die Messungen verwirren. Wer sein Armband bei der Büroarbeit trägt, kann mit längerem Tippen auf der Tastatur für falsche Aktivitätsdaten sorgen.

Kalibrieren: Kennt der Tracker die Schrittlänge des Trägers, werden die Messungen genauer. Bei vielen Geräten lässt sie sich über die Smartphone-App des Geräts oder eine Weboberfläche eingeben.

Datenschutz: Die zahlreichen Apps für das Smartphone, die mit den Trackern zusammenarbeiten, gibt es häufig kostenlos oder für wenig Geld. Einige räumen sich aber auch unnötige Rechte ein. Deswegen bei der Installation gut darauf achten, ob eine App unnötigerweise Zugriff auf das Adressbuch will oder den Standort ermittelt. Im Zweifel besser auf die Installation verzichten.

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