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Woche vor Ostern Ostern 2017: Die Bedeutung der Karwoche

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In der Karwoche vor Ostern haben die verschiedenen Feiertage eine große Bedeutung. Was bedeutet die Karwoche vor dem Osterfest? Foto: epdIn der Karwoche vor Ostern haben die verschiedenen Feiertage eine große Bedeutung. Was bedeutet die Karwoche vor dem Osterfest? Foto: epd

KNA Bonn. Schon in der Woche vor dem Osterfest wird an verschiedenen Tagen auf Ostern 2017 vorbereitet. Die Karwoche hat beginnend mit dem Palmsonntag eine besondere Bedeutung. Worum es in der Karwoche geht, erfahren Sie hier.

Die letzte Woche vor Ostern wird auch als Karwoche bezeichnet. Das Wort „Kar“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Trauer“, „Klage“ oder „Kummer“. Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag: In Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem versammeln sich die Gläubigen zur Segnung der Palmen und ziehen dann in einer Palmprozession zum Gotteshaus.

An Gründonnerstag wird dem Abendmahl gedacht

Am Gründonnerstag gedenkt die Kirche des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, und damit der Einsetzung der Eucharistie. Nach dem Gloria-Gesang im Gottesdienst verstummen Orgel und Glocken; nach der Messfeier werden Blumenschmuck und Kerzen beiseite geschafft. Zwar will der Volksbrauch, dass an diesem Tag bevorzugt „grüne Speisen“ wie Spinat oder Brunnenkresse auf dem Tisch stehen, doch dürfte der Tag seinen Namen dem althochdeutschen „Grunen“ oder „Greinen“ verdanken, das „Weinen“ bedeutet. (Weiterlesen: Was wird an Ostern eigentlich gefeiert?)

Karfreitag ist der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche

Karfreitag ist der Gedächtnistag der Kreuzigung Christi. Dieser Tag, in der evangelischen Kirche der höchste Feiertag, wird als strenger Bußtag begangen. Am Nachmittag findet zur Stunde der Kreuzigung Jesu ein Wortgottesdienst mit Kommunionfeier statt. Im Mittelpunkt steht die Leidensgeschichte Jesu. (Weiterlesen: Warum wird Ostern in Ost und West an unterschiedlichen Tagen gefeiert?)

Karsamstag ist der Gedächtnistag der Grabesruhe. Es finden keine Gottesdienste statt. Auf den Altären stehen weder Kerzen noch Blumen. Die karge Ausgestaltung der Kirchen weist auf Leiden und Tod Jesu hin. Die Zeitspanne zwischen der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zum Ostersonntag wird von der katholischen Kirche auch als „die drei österlichen Tage“ bezeichnet.


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