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Apple Watch Keynote mit iOS 8.2 Die Apple Watch kostet bis zu 18000 Euro

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Osnabrück. Die Apple Watch Edition kostet bis zu 18000 Euro – es geht aber auch günstiger. Diese Neuheiten hat Apple am Montagabend vorgestellt.

Die monatelangen Spekulationen über die Preise und die Akkulaufzeit der Apple Watch haben ein Ende. Tatsächlich wird die exklusivste Variante, die Apple Watch Edition, so teuer, wie Branchenexperten es vorhergesagt hatten. (Hier gibt‘s den Liveticker zum Nachlesen.)

Das kostet die Apple Watch

Die Apple Watch war der Star des Abends. Apple-Chef Tim Cook sagte, dass der Akku der Apple Watch 18 Stunden durchhält. Auch die wichtigste Frage wurd beantwortet: Was kostet die Apple Watch? Die Apple Watch Sport aus Aluminium startet in Deutschland bei 399 Euro (38 Millimeter Bildschirm), die größere Variante (42 Millimeter Bildschirm) kostet 449 Euro. Für die Apple Watch aus Edelstahl fallen zwischen 649 und 1249 Euro an, je nach gewähltem Armband. Für die Apple Watch Edition müssen Kunden sogar mindestens 11 000 Euro und bis zu 18 000 Euro auf den Tisch legen. Die Apple Watch vorbestellen können Interessenten ab dem 10. April. Verkaufsstart ist der 24. April.(Lesen Sie hier: Was wir über die Apple Watch wissen.)

iOS 8.2

iOS 8.2 ist Voraussetzung für die Apple Watch und bringt eine neue App mit sich, mit der Nutzer Programme für die Apple Watch laden und Einstellungen vornehmen. Mit der App „Aktivität“ können Nutzer die mit der Apple Watch über einen längeren Zeitraum gesammelten Bewegungsdaten einsehen. Außerdem wird iOS 8.2 die „Freak“-Sicherheitslücke schließen, Verbesserungen für die Gesundheitsplattform „Health“ und Apples Kartendienst Maps bringen. Auch der sogenannte „GMT-Bug“ soll endlich behoben werden, der oft für falsche Zeiten bei Kalendereinträgen über Google- und Microsoft-Exchange-Konten gesorgt hat. iOS 8.2 ist ab sofort verfügbar. (Lesen Sie hier: So installieren Sie iOS 8.2.)

Ein ganz neues MacBook

Neben der Apple Watch stellte Apple ein komplett neues, enorm flaches MacBook vor, das nur 900 Gramm wiegt. Es ist eine Mischung aus MacBook Air und iPad mit hochauflösendem 12 Zoll Retina Display. Neu sind dazu die überarbeitete Tastatur und ein sogenanntes „Force Touch Trackpad“, das bewusst stärker ausgeübten Druck bei der Eingabe erkennt und darauf reagiert. Das neue MacBook hat keine Lüfter und nur einen USB-Anschluss. Dieser USB-C-Anschluss nimmt USB-, HDMI- und Stromkabel auf. Das bedeutet, dass Nutzer das MacBook nicht gleichzeitig aufladen und eine USB-Festplatte anschließen könnten. Nur ein Kopfhörerausgang ist als weiterer Anschluss vorhanden. Es ist in Silber, Gold und Space Grau erhältlich. Auf Sicht könnte dieses neue MacBook das MacBook Air ablösen, noch existieren MacBook, MacBook Air und MacBook Pro aber nebeneinander.

Überarbeitete MacBooks

Neue Prozessoren (Intel Haswell) und Grafikchips (Intel HD 6000) gibt es für Apples MacBook Air und das MacBook Pro mit 13 Zoll. Das sorgt unter anderem für bessere Akkulaufzeiten beim MacBook Pro. Alle neuen Produkte sind sofort verfügbar.

Apple TV und Gesundheitsplattform

Apple hat den Preis für die Streamningbox Apple TV von 99 auf 79 Euro gesenkt. Damit reagiert das Unternehmen auf die gewachsene Konkurrenz wie das Amazon Fire TV. (Lesen Sie hier: Apple TV gegen Amazon Fire TV.) Mit „ResearchKit“ baut Apple seine Gesundheitsplattform weiter aus. Die Software soll Ärzten und Forschern beim Erfassen von Patientendaten unterstützen. Patienten sollen dazu im Alltag am iPhone einfache Tests absolvieren, die Aufschluss über die Entwicklung einer Krankheit geben. Wichtig: Apple hat auf diese Daten nach eigener Aussage keinen Zugriff.


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