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Zeitumstellung Ende März 2015 Wann ist die Zeitumstellung 2015 auf Sommerzeit?

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In der Nacht vom 28. auf den 29. März ist die Zeitumstellung 2015 auf Sommerzeit. Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Foto: imagoIn der Nacht vom 28. auf den 29. März ist die Zeitumstellung 2015 auf Sommerzeit. Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Foto: imago

Osnabrück. Die Zeitumstellung 2015 auf Sommerzeit ist in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2015. In dieser Nacht werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt, die Nacht ist also eine Stunde kürzer als in der Winterzeit. Hier gibt es alle Infos, die Sie zur Zeitumstellung 2015 wissen müssen.

Zweimal im Jahr werden bei uns die Uhren umgestellt. Immer am letzten Wochenende im März beginnt die Sommerzeit, am letzten Wochenende im Oktober wird wieder auf die Winterzeit zurückgestellt. Die Umstellung erfolgt jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr. Vor allem die Uhrenumstellung auf die Sommerzeit macht vielen Menschen zu schaffen: Die Nacht ist eine Stunde kürzer. Am Tag nach der Zeitumstellung kommen viele nur schwer in den gewohnten Rhythmus.

Zeitumstellung: Sommerzeit 2015 beginnt am 29. März

Am 29. März 2015 werden die Uhren in diesem Jahr auf Sommerzeit umgestellt. Die Uhren müssen dann nachts um 2 Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt werden. Damit fehlt uns eine Stunde Schlaf. In der Sommerzeit wird es morgens später hell und abends später dunkel. Die Sommerzeit 2015 beschert uns also mehr Licht am Tag – allerdings auch immer wieder eine Menge Gesprächsstoff. Denn schon seit Jahren wird über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung diskutiert. 1916 wurde die Uhrenumstellung hierzulande erstmals vorgenommen, danach immer mal wieder abgeschafft und eingeführt. In Deutschland wurde die Zeitumstellung dann 1980 endgültig festgelegt. Seit 1996 gilt eine einheitliche Sommerzeitregelung für die gesamte EU. (Weiterlesen: Bei Uhrenumstellungen passieren immer wieder Pannen.)

Warum gibt es die Zeitumstellung?

Ursprünglich wurde die halbjährliche Uhrenumstellung eingeführt, um durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie einzusparen. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft aber bereits mehrfach betonte, gebe es keinen nachweisbaren Vorteil von Energieeinsparungen durch die Zeitumstellung. Für viele Menschen haben die Umstellungen negative Folgen: Viele klagen auch noch Tage danach über Müdigkeit, Gereiztheit oder Konzentrationsstörungen. Der menschliche Bio-Rhythmus braucht seine Zeit, um sich der Uhrzeit anzupassen. (Weiterlesen: Deutsche sagen: Die Zeitumstellung nervt!)

Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Wann werden die Uhren wie umgestellt? Diese Frage stellen sich viele, wenn wieder eine Zeitumstellung ansteht. Eine hilfreiche Eselsbrücke bietet folgender Merksatz: Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, die Uhren werden also eine Stunde vorgestellt. Im Winter werden die Gartenmöbel dann wieder zurück ins Haus gestellt, also werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht. Für die Sommerzeit 2015 gilt also: die Uhren werden in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2015 von 2 auf 3 Uhr eine Stunde vorgestellt.

Weitere Merksätze sind:

  • „Immer zum Sommer hin.“ Also im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.
  • „Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer“ – im Frühjahr plus und im Winter Minus.
  • „Früher aufstehen im Frühjahr“, denn die Uhr wird vorgestellt und die Schlafzeit verringert sich um eine Stunde.
  • „Im Winter gibt es Winterschlaf.“ Eine Stunde mehr Schlaf, denn die Uhren werden zurückgestellt.
  • „Spring forward, fall back.“ Im Frühling (spring) den Zeiger eine Stunde vordrehen, im Herbst (fall) eine Stunde zurück.


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