Frühlingsboten am Himmel Die Kraniche fliegen wieder über unsere Region

Sie sind wieder da: Die ersten Kraniche sind schon aus ihren Winterquartieren zurück. Foto: dpaSie sind wieder da: Die ersten Kraniche sind schon aus ihren Winterquartieren zurück. Foto: dpa

Osnabrück. Der Frühling ist nicht mehr weit: Die Kraniche kommen wieder: in Formation wie die Zahl 1 und mit Rufen, die an quietschende Trompeten erinnern. Woher sie kommen und warum sie so laut sind, steht hier.

Sie gelten als die Frühlingsboten am Himmel: Wenn der Vogelzug der Kraniche ab Mitte Februar zu sehen ist, wird es bald wärmer. Doch anders als der Flug im Oktober und November lässt sich für ihre Heimkehr kein festes Datum nennen – und auc

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Der Kranich ist mit einer Höhe von bis zu 130 Zentimetern der größte einheimische Schreitvogel. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 220 Zentimeter. Er lebt in Nieder- und Hochmooren, außerdem in Bruchwäldern und brütet von März bis Mitte Mai.

Als Bodenbrüter baut er große Nester aus Pflanzenmaterial auf Moorbulten oder auch auf Wurzeltellern von geschlagenen Erlen. Wichtig: Das Nest muss von Wasser umgeben sein.

Meistens werden zwei, seltener ein oder drei Eier gelegt, die nach 30 bis 31 Tagen ausgebrütet sind. Die Jungen sind Nestflüchter und bleiben bis zur Flugfähigkeit, das heißt etwa 70 Tage bei den Eltern. Die Jungen fressen zunächst Insekten und kleine Wirbeltiere, später wie die Altvögel auch Feldfrüchte wie Mais und anderes Getreide.

Kraniche gelten als Allesfresser.

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