Sehr schnell und einfach Microsoft entwickelt mit „Spartan“ neuen Browser

Firefox hat den Internetexplorer längst überholt. Foto: dpaFirefox hat den Internetexplorer längst überholt. Foto: dpa

Osnabrück. Microsoft entwickelt unter dem Codenamen „Spartan“ derzeit einen komplett neuen Browser, der sehr schnell und sehr einfach zu bedienen sein soll. Er basiere nicht auf dem Internet Explorer, berichteten verschiedene Technikportale.

Weiter hieß es, „Spartan“ solle zunächst parallel zum Internet Explorer mit Windows 10 verfügbar sein. Spätestens im Frühjahr 2015 werde der neue Browser den Testern von Windows 10 zur Verfügung gestellt. Auszuschließen sei aber auch nicht, dass er bereits in der für den Januar geplanten neuen Test-Version des Betriebssystems enthalten sein wird. „Spartan“ werde für Desktop- und Mobile-Versionen zur Verfügung stehen, berichten die Fachportale.

Der Internet Explorer werde damit aber nicht abgeschafft, hieß es. Allerdings gehen Experten davon aus, dass Microsoft ihm langfristig Adieu sagen möchte. Denn obwohl der Explorer ständig überarbeitet wurde, konnte er, was seine Beliebtheit angeht, nicht wieder an die früheren Erfolge anknüpfen.

Der derzeit in Deutschland beliebteste Webbrowser ist mit einem Visit-Anteil von 34,2 Prozent (Stand: Oktober 2014) der Firefox. Nach den Ergebnissen des Browser-Barometers des Webanalyse-Anbieters AT Internet hat er im Vergleich zu Oktober 2013 (37,2 Prozent) jedoch verloren. Der zweitplatzierte Internet Explorer von Microsoft hat zwischen Oktober 2013 und Oktober 2014 sogar 4,6 Prozentpunkte Marktanteil eingebüßt.

Aufgeholt haben nach einem Bericht des Internet World Business Google Chrome und Safari. Der Google-Browser konnte seinen Anteil im Jahresverlauf von 14,8 auf 19,0 Prozent erhöhen. Apples Safari wuchs von 14,9 auf 18,1 Prozent.


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