Weihnachtsgrüße gefährdet? WhatsApp will Spammer sperren

WhatsApp geht gegen Spammer vor. Foto:dpaWhatsApp geht gegen Spammer vor. Foto:dpa

Osnabrück. Der Messenger WhatsApp hat Kettenbriefen oder anderen Spam-Nachrichten den Kampf angesagt. Spammern und hemmungslosen Vielschreibern droht demnach in Zukunft eine Sperre. Sogar standardisierte Weihnachts- oder Silvestergrüße könnten eine Sperrung nach sich ziehen, warnen Experten.

Unter einem FAQ-Beitrag mit der Überschrift „Warum sehe ich die Nachricht „Du wurdest vorübergehend bei WhatsApp gesperrt“? erläuterten die WhatsApp-Macher, unter welchen Umständen Nutzer mit einer zeitlich allerdings begrenzten Sperre rechnen müssen, meldeten verschiedene Technikportale.

Demnach ist eine Sperrung auf Zeit unter anderem dann möglich, wenn Nutzer zu viele Nachrichten an Menschen verschicken, die sich nicht in ihrem Adressbuch wiederfinden. Um dies zu verhindern, solle man alle Kontakte bitten, die eigene Nummer in ihr Adressbuch aufzunehmen, heißt es. Eine Sperrung könne auch dann erfolgen, wenn man von zu vielen Menschen innerhalb einer kurzen Zeitspanne geblockt worden sei.

Auch bei der sogenannten Gruppenerstellung behalten sich die WhatsApp -Macher offenbar vor, Nutzer zu sperren, die Gruppen mit zu vielen unbekannten Nutzern bilden. Das sind solche, die sich nicht im Adressbuch des Gruppengründers wiederfinden.

Um eine temporäre Sperre zu vermeiden, sollten Nutzer, die häufig Gruppenchats erstellen, darauf achten, dass sie die Telefonnummern aller Gruppenteilnehmer in ihren Kontakten haben, raten Experten.

Eine Sperre droht offenbar auch Nutzern, die ein und denselben Text beispielsweise zu Weihnachten oder Silvester an zu viele Kontakte schicken.

Nach Angaben von Focus-Online lässt sich mit der sogenannten Broadcast-Funktion die Sperrung aber umgehen. Hierzu müsse man lediglich auf „Neuer Broadcast“ gehen. Anschließend könnten die Nutzer alle Kontakte auswählen, die ihren allgemeinen Gruß erhalten sollen.


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