Standort, Bilder und Einkäufe Welche Daten Google über Sie speichert

Von Hermann Schnitzler

Was Google über Sie weiß, lässt sich ganz einfach herausfinden. Foto: Ole Spata/dpaWas Google über Sie weiß, lässt sich ganz einfach herausfinden. Foto: Ole Spata/dpa

hesr Osnabrück. Dass Google versucht, möglichst viele Daten über die User zu sammeln, ist bekannt. Welche Daten genau davon betroffen sind, wissen viele Menschen nicht. Das lässt sich ändern: mit den entsprechenden Diensten und Einstellungen bei Google.

Auf dem Blog von „ cloudfender “ sind sechs Links veröffentlicht worden, über die jeder herausfinden kann, welche Informationen Google schon gesammelt hat. Mit „cloudfender“ kann man verschiedene Cloud-Dienste synchronisieren. Meistens lassen sich die Daten auch direkt löschen oder früher gegebene Berechtigungen zurückziehen.

1. Persönliche Informationen

Google erstellt von jedem Nutzer ein Profil mit dem Alter, dem Geschlecht, der Sprache und den persönlichen Interessen. Diese Daten werden verwendet, um personalisierte Werbung zu schalten. Auch Personen ohne Google-Konto können diese Anzeigen hier deaktivieren.

2. Standortdaten

Unter diesem Link finden sich die Ortsdaten, die Google gespeichert hat. Voraussetzung ist, dass Sie ein Android-Gerät benutzen und das Konto mit dem Google-Konto verbunden haben. Die gespeicherten Daten lassen sich Monat für Monat durchschalten.

3. Gespeicherte Suchanfragen

Hier liegen alle gespeicherten Suchanfragen. Google speichert nicht nur, was gesucht wird, sondern auch wann und leitet daraus Trends ab. Außerdem lassen sich die häufigsten Suchanfragen und die am meisten besuchten Websites auslesen.

4. Zugriffe auf Ihren Google-Account

Über die Zugriffe kann geprüft werden, wann welches Gerät Zugriff auf einen Google-Account hatte und von wo in etwa dieser Zugriff erfolgt ist. Hat ein Android-Gerät Zugriff auf den Account, kann dieses mithilfe des Android Geräte-Managers geortet werden. Ebenso lassen sich hier für Mobilgeräte die Zugriffsrechte entziehen. Einzelne Anwendungen werden auch vermerkt. Diese Übersicht ist zum Beispiel nützlich, um herauszufinden, ob ein nicht autorisierter Zugriff von außen erfolgt ist.

5. Verknüpfte Geräte

Dort sind alle Kontoberechtigungen einzusehen, das heißt alle Geräte, die mit einem Google-Konto verknüpft sind. Bei Android-Geräten lassen sich hier Berechtigungen einfach entziehen.

6. Daten herunterladen

Mit Google Takeout lassen sich bei Google hinterlegte Daten herunterladen. Dazu gehören Lesezeichen, E-Mails, Kalender, Kontaktdaten und viele weitere. Um die Daten vor einem Diebstahl zu schützen, sollten sie nur verschlüsselt archiviert werden.