Nach Update Nutzer verärgert: WhatsApp setzt ungefragt Datenschutz zurück

Von Waltraud Messmann

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp. verärgert immee wieder seine Nutzer. Foto:dpaDer Kurzmitteilungsdienst WhatsApp. verärgert immee wieder seine Nutzer. Foto:dpa

Osnabrück. WhatsApp- Nutzer sind alarmiert: Viele beschweren sich in Internetforen darüber, dass nach dem Aufspielen von Updates für das mobile Betriebssystem Android und auch für IOS von Apple ohne Rückfrage Änderungen an den Einstellungen der App vorgenommen wurden. So habe sich der Messenger im Bereich des Datenschutzes ohne Einwilligung der Nutzer auf Standardeinstellungen zurückgesetzt. Dabei spiele es keine Rolle, was der Nutzer zuvor selbst ausgewählt habe.

Nach verschiedenen Berichten im Internet sind unter anderem die Rubrik „zuletzt online“ sowie das Profilbild betroffen. Wenn in diesen Bereichen die Sichtbarkeit von „Jeder“ zum Beispiel auf „meine Kontakte“ geändert war, sei nachdem Update wieder „Jeder“ aktiviert. Nutzer sollten die Einstellungen gründlich prüfen und gegebenenfalls wieder in ihrem Sinne ändern, hieß es. Nutzer von Windows Phone brauchten aber nichts weiter zu unternehmen.

Mit der Option „Zuletzt online“ bestimmt der Nutzer , wer sehen kann, wann er den Messenger zuletzt benutzt hat. Dabei hat er die Wahl zwischen zwischen „jeder“, „nur seine Kontakte“ oder „niemand“. Bei eingeschalteter Funktion wird angezeigt, zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag der Nutzer zuletzt online war.

WhatsApp ist schon mehrfach negativ aufgefallen: Gründe dafür waren unter anderem mangelnde Verschlüsselung, im Klartext gesendete Passwörter oder auch masasive Störungen des Netzes.

Warum die EU den Verkauf von WhatsApp an Facebook überprüft hat, lesen Sie hier.