Kita, Kindergarten und Krippe Kita-ABC Teil 5: Von „Lachen“ bis „Offenes Konzept“

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Kinder lernen durch Spaß. Was sie zum Lachen bringt, merken sie sich besonders gut. Foto: ColourboxKinder lernen durch Spaß. Was sie zum Lachen bringt, merken sie sich besonders gut. Foto: Colourbox

Osnabrück. Mit dem Beginn des Kindergartens startet ein ganz neuer Lebensabschnitt für Eltern und Kinder. Damit verbunden sind eine Unmenge von Informationen und Fachbegriffen. Unser Kindergarten-ABC soll die Orientierung erleichtern: Hier geht es von L wie „Lachen“ bis O wie „Offenes Konzept“.

L

Lachen: Kinder lernen durch Spaß. Was sie zum Lachen bringt, merken sie sich besonders gut.

Lernen: Kinder lernen immer, seit ihrem ersten Lebenstag – auch wenn es manchmal „nur“ nach Spielen aussieht

M

Medikamente: Siehe „krank“

Mittagessen: Mittlerweile gibt es eigentlich in allen Einrichtungen ein warmes Mittagessen. Die Ganztagskinder nehmen alle automatisch am Mittagessen teil.

Mittagsschlaf: Jede Einrichtung hat bezüglich des Mittagsschlafes andere Regeln: In den meisten einigen trennt sich die Kindergruppe nach dem Essen, ein Teil spielt, der andere zieht sich zurück und legt sich in extra Schlafräume. Zumeist können die Kinder oder Eltern wählen, ob das Kind noch schlafen soll oder es nicht mehr braucht.

Motorik: „Wer nicht rückwärts laufen kann, kann auch nicht rechnen“, lautet eine alte Pädagogen-Weisheit. Übersetzt heißt das: Viel Bewegung ist ganz wichtig für die Entwicklung.

N

Notfall: In der Kita sollten immer die aktuellen Telefonnummern (privat, Arbeit, Mobil) der Eltern oder anderer Ansprechpersonen vorliegen, damit sie im Notfall benachrichtigt werden können.

O

Ordnung: Aufräumen gehört dazu, in allen Kitas. Alte Pädagogenregel: von der äußeren zur inneren Ordnung.

Offenes Konzept: Kindergärten, die nach dem offenen Konzept arbeiten, haben die Stammgruppen aufgelöst. Viele Kitas der Region arbeiten nach dem teiloffenen Konzept. Die Kinder haben eine Stammgruppe, in der sie sich morgens zum Begrüßungskreis oder zu besonderen Anlässen treffen.Dort gibt es Funktionsräume, das heißt eigene Räume zum Werken, für Rollenspiele, zum Turnen und Toben oder ein Kreativatelier. Das geschlossene Konzept hingegen wird nur noch in wenigen Kitas befolgt.

Das Kindergarten-Abc: Hier geht es zum Glossar


Bei der Zusammenstellung der Begriffe waren mehrere Erzieherinnen aus Bramsche behilflich, unter anderem: Brigitte Büddefeld (Waldorf-Kita „Auf dem Vogelbaum“), Denis Fürst (ev-luth. Kindertagesstätte St. Marien Ueffeln), Christiane große Sextro (Familienzentrum Grüner Brink), Monika Kramer (Familienzentrum St. Martinus), Eva Pollee (Kindergarten Haus Elbestraße), Sabine Stein (Familienzentrum Hesepe) und Martina Wübker( Awo-Kita Geschwister-Scholl-Straße).

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