Kita, Kindergarten und Krippe Kita-ABC Teil 3: Von „Ferien“ bis „Gruppe“

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Die Gruppe bildet im geschlossenen und teiloffenen Konzept den festen Beziehungsrahmen für die Kinder. Eine Regelgruppe hat bis zu 25 Kinder mit zwei Erzieherinnen. Symbolfoto: dpaDie Gruppe bildet im geschlossenen und teiloffenen Konzept den festen Beziehungsrahmen für die Kinder. Eine Regelgruppe hat bis zu 25 Kinder mit zwei Erzieherinnen. Symbolfoto: dpa

Osnabrück. Mit dem Beginn des Kindergartens startet ein ganz neuer Lebensabschnitt für Eltern und Kinder. Damit verbunden sind eine Unmenge von Informationen und Fachbegriffen. Unser Kindergarten-ABC soll die Orientierung erleichtern: Hier geht es von F wie „Ferien“ bis zu G wie „Gruppe“.

F

Ferien: Nicht nur die Erzieher/-innen brauchen mal eine Auszeit, sondern auch die Kinder. Meist schließen die Kitas in den Sommerferien und um Weihnachten, einige noch öfter, mal mehr, mal weniger lange. Infos gibt es in den Einrichtungen. Weil aber nicht alle Eltern dann auch Urlaub nehmen können, haben manche Einrichtungen Kooperationen eingerichtet, damit die Kinder betreut werden können, wenn die Kita schließt. Manchmal gibt es auch Feriengruppen, in der Kinder aus den verschiedenen Kita-Gruppen zusammen betreut werden. Genaue Infos gibt es in den Kindergärten.

Feste: Feste sind Höhepunkte im Zusammenleben. Deshalb wird im Kindergarten gern gefeiert, ob es nun die christlichen Feste im Jahreskreis sind, Sommerfeste, Laternenfeste oder auch der Geburtstag jedes Kindes, der immer ganz individuell gestaltet wird.

(Früh-)Förderung: In allen Kitas werden Kinder in Bezug auf ihre motorische, sprachliche, emotionale oder soziale Entwicklung, Konzentration oder Ausdauer gefördert. Belegt ein Gutachten allerdings Entwicklungsverzögerungen oder Defizite in bestimmten Bereichen, besteht ein Anspruch auf kostenfreie Frühförderung vom Säuglingsalter bis zur Einschulung. Wenn Eltern Sorgen haben, weil das Kind nicht krabbelt oder läuft, viel weniger spricht als seine Altersgenossen oder jedes Glas vom Tisch wischt, sollten die Eltern den Kinderarzt oder die Erzieherinnen ansprechen.

Frühstück: Kindgerecht, gesund und nicht zu umfangreich soll das Frühstück sein, das die Eltern in die Kindergartentasche packen. Je nach Einrichtung wird in fester Runde gefrühstückt oder gleitend, dann wenn das Kind Hunger hat. Mehrmals die Woche oder manchmal auch täglich wird das Frühstück frisch zubereitet. Im letzteren Fall braucht das Kind natürlich keine Tasche.

G

Geburtstag: Hier dreht sich alles um das Geburtstagskind. In manchen Kitas darf es für die Gruppe etwas ausgeben, manchmal bekommt es ein kleines Geschenk, ein eigener Stuhlkreis wird organisiert, und es kann sich ein Lieblingsspiel oder ein Lied aussuchen.

Gesundheitszustand: Die Erzieherinnen brauchen Informationen über den Gesundheitszustand des Kindes. Sie müssen wissen, ob es Allergien oder Unverträglichkeiten hat, ob es Asthmatiker ist oder Diabetes hat, um nur einige Beispiele zu nennen. In vielen Einrichtungen bekommen die Kinder mit der Anmeldung dazu ein Formular, das sie ausfüllen müssen.

Grenzen setzen: Kinder brauchen auch mal ein klares Nein. Erwachsene sollten Vorbild sein, klare Regeln aufstellen und deren Einhaltung dann auch einfordern. Das gibt Kindern Sicherheit und Orientierung.

Geschlossenes Konzept: Die Kinder verbringen den Kindergartentag mit allen Aktivitäten in ihrer Stammgruppe. Das Gegenteil ist das sogenannte offene Konzept, zusätzlich gibt es noch ein teiloffenes Konzept.

Gruppe: Die Gruppe bildet im geschlossenen und teiloffenen Konzept den festen Beziehungsrahmen für die Kinder. Eine Regelgruppe hat bis zu 25 Kinder mit zwei Erzieherinnen.

Das Kindergarten-Abc: Hier geht es zum Glossar


Bei der Zusammenstellung der Begriffe waren mehrere Erzieherinnen aus Bramsche behilflich, unter anderem: Brigitte Büddefeld (Waldorf-Kita „Auf dem Vogelbaum“), Denis Fürst (ev-luth. Kindertagesstätte St. Marien Ueffeln), Christiane große Sextro (Familienzentrum Grüner Brink), Monika Kramer (Familienzentrum St. Martinus), Eva Pollee (Kindergarten Haus Elbestraße), Sabine Stein (Familienzentrum Hesepe) und Martina Wübker( Awo-Kita Geschwister-Scholl-Straße).

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