Von der Partnerwahl bis zum Mitgefühl Der Schweiß bringt Menschen zusammen

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Angstschweiß löst bei unseren Mitmenschen Mitleid aus – das ist gut für Prüflinge. Foto: ColourboxAngstschweiß löst bei unseren Mitmenschen Mitleid aus – das ist gut für Prüflinge. Foto: Colourbox

Osnabrück. Wenn es warm wird, dann fließt er wieder in Strömen, denn der Schweiß verdunstet und sorgt dadurch für Kühlung. Doch er kann offenbar, wie Forscher zunehmend herausfinden, noch weitaus mehr.

Es müffelt! Nach Essig, oder sogar dem berüchtigten Pumakäfig. Jeder hat schon mal an eigenem Leibe erfahren, wie stark der menschliche Schweiß riechen kann. Aber auch dann, wenn er nicht in die Nase sticht, übermittelt er seine Signale. So

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Antibiotisch – und trotzdem ein Infektionsherd

Der menschliche Schweiß besteht zu 99 Prozent aus Wasser, das übrige Prozent rekrutiert sich aus Mineralien und organischen Stoffen mit unterschiedlichen Funktionen. Eine davon ist das Riechen. Eine andere: Schweiß wirkt antibiotisch. Hauptverantwortlich dafür ist ein Stoff namens Dermicidin. Bei Viren wirkt er jedoch nicht. In jüngerer Zeit häufen sich Hinweise darauf, dass beispielsweise Hepatitisviren über den Schweiß übertragen werden können. Auf diese Weise könnte es bei Kontaktsportarten wie Rugby, Boxen oder Ringen zu schwerwiegenden Infektionen kommen. zitt

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