„Klägliches Erscheinungsbild“ Osnabrücker Expertin: IT-Branche versagt bei Frauenförderung

Allein unter Männern ist auch diese junge Frau bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach der Tagung des Beirates „Junge Digitale Wirtschaft“ in dieser Woche in Berlin.  Mitglieder des Gremiums sind Gründer und junge IT-Unternehmer aus der Startup-Szene, Vertreter von etablierten IKT-Unternehmen sowie Investoren. Foto:dpaAllein unter Männern ist auch diese junge Frau bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach der Tagung des Beirates „Junge Digitale Wirtschaft“ in dieser Woche in Berlin. Mitglieder des Gremiums sind Gründer und junge IT-Unternehmer aus der Startup-Szene, Vertreter von etablierten IKT-Unternehmen sowie Investoren. Foto:dpa

Osnabrück. Die Osnabrücker Professorin Barbara Schwarze hat der IT-Branche in Sachen Frauenförderung ein „klägliches Erscheinungsbild“ vorgeworfen. Trotz des viel beklagten Fachkräftemangels sei die Zahl junger Frauen in klassischen IT-Berufen (beispielsweise bei den Fachinformatikerinnen oder den Informatikkaufleuten) seit Ende der 70er-Jahre zurückgegangen, kritisierte Schwarze, die an der Hochschule Osnabrück Gender und Diversity Studies lehrt, in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Es fehle bei den IT-Unternehmen offenbar nach wie vor der feste Wille, sich auf junge Frauen als Mitarbeiterinnen einzustellen. „Und das ist ein Armutszeugnis für die ganze Branche“, so die Expertin.„Was wir in Deutschland brauchen, sind Ve

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