BSI: Updates dringend einspielen Fritzbox-Lücke betrifft auch WLAN-Repeater

Die Fritzbox-Router halten die Sicherheitsexperten in Atem. Foto:dpaDie Fritzbox-Router halten die Sicherheitsexperten in Atem. Foto:dpa

Osnabrück. Nach Informationen des Fritzbox-Herstellers AVM haben bisher nur rund 50 Prozent der Nutzer das Update zum Schutz vor Hackerangriffen eingespielt. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik rät deshalb betroffenen Nutzern, das dringend nachzuholen.

Eine Ausnutzung der bekannt gewordenen Schwachstelle in den Fritzbox-Routern ist nach Erkenntnissen des BSI auch unabhängig von der Aktivierung der Fernzugriffsfunktion des Routers möglich. Von der Schwachstelle betroffen seien somit entgegen teilweise anderslautender Darstellungen alle Anwender der Fritzbox-Router.

Neben Fritzbox-Routern von AVM sind auch mehrere WLAN-Repeater und Powerline-Produkte der Firma betroffen, teilte das Unternehmen mit. Updates zur Beseitigung der Schwachstelle sind je nach Modell entweder verfügbar oder in Arbeit. Nutzer können sie über die Systemsoftware des Repeaters herunterladen.

AVM hat bereits ein Sicherheitsupdate für seine Fritzbox-Routermodelle zur Verfügung gestellt. Das Update des Herstellers sowie eine Anleitung zur Einspielung des Patches stehen auf dessen Webseite zur Verfügung.

Für die FRITZWLAN Repeater-Modelle 450E, 310, 300E sowie N/G liegen schon Updates bereit. Die Modelle 546E und 540E stehen noch aus, teilte AVM mit. Von den Powerline-Produkten mit WLAN-Schnittstelle sind die Typen 546E und 540E angreifbar, auch hier seien Updates in Vorbereitung.

Um das Update aufzurufen, muss man in der Adressleiste des Browsers „fritz.repeater“ eingeben, den Assistenten wählen und auf „Update“ bzw. „Firmware aktualisieren“ klicken.


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