Essen und Dekoration Foodblog „Nicest Things“: Gekochtes und Gebackenes


Osnabrück. Vera Dondelinger aus Heidelberg ist nach ihrem Medizinstudium in die kreative Branche gewechselt und ist so auch zum Bloggen gekommen. „Nicest Things“ (die schönsten Dinge) lautet der Name ihres Blogs, der Gekochtes, Gebackenes und allerlei Schönes rund um das Thema Einrichtung und Dekoration miteinander vereint.

Dass Vera schon zu Kindheitstagen leidenschaftlich gern gekocht hat, kann die 30-Jährige gar nicht mal bestätigen. Aber: „Ich habe schon immer leidenschaftlich gern gegessen!“. Mit dem eigenen Haushalt kam dann die Liebe zum Kochen und Backen dazu.

Wie so viele Blogger liebt Vera die Persönlichkeit und die Interaktion, die ein Foodblog jedem Kochbuch voraus hat: „Das Schönste am Bloggen ist für mich der Austausch mit Gleichgesinnten.“

Feigensoufflé - für 4 ofenfeste Förmchen à 200ml

Zutaten: 75g feiner Zucker, 2 Eier, getrennt, 70g Mehl, 30g Speisestärke, 100g Crème fraîche, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, Etwas Butter zum Fetten der Förmchen, 4 frische Feigen für den Teig, 1 frische Feige zum Garnieren

Zubereitung: 1. Die Eier trennen. Den Zucker mit den beiden Eigelben schaumig schlagen. 2. Mehl und Stärke mischen und unter die Zucker-Ei-Mischung heben. 3. Crème fraîche unterrühren. 4. Salz und Vanillezucker zugeben und gut umrühren. 5. Die beiden Eiweiße in einer separaten Schüssel mit fettfreien Quirlen steif schlagen und dann vorsichtig unter den Teig heben. 6. Vier Feigen waschen und in kleine Stücke schneiden, diese in den Teig geben und umrühren. 7. Die Förmchen fetten, den Teig mit den Feigenstückchen einfüllen und nach Belieben weitere Feigenstückchen zur Dekoration auf den Teig legen. 8. Im auf 200°C vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Chai Chocolate Cake - Für 2 Personen bzw. eine Mini-Kastenform von 14x7cm:

Zutaten: 250g Mehl, 100g Zucker, 1/2 TL Backpulver, 3 Eier, 100ml Öl, 80ml Chai-Sirup (siehe unten), 50g Kakaopulver, Butter zum Fetten der Form

Für den Sirup:200ml Wasser, 70g brauner Zucker, 2 Beutel Schwarztee, 2 Zimtstangen, 2 Sternanis, 1 Vanilleschote, 10 Kapseln Kardamom, 10 Nelkenstifte, ca. 1cm frischer Ingwer, in Scheiben geschnitten, wenige bunte Pfefferkörner, 1 Prise geriebener Muskat, 1 Teelöffel gemahlener Zimt; Für die Ganache: 100g Zartbitterschokolade, 100ml Schlagsahne,

Zubereitung: 1. Für den Sirup Wasser und Zucker aufkochen, Teebeutel hineinhängen und Gewürze (je nach Geschmack) zugeben. 10 Minuten köcheln, Teebeutel entfernen, weitere 10 Minuten köcheln. Durch einen Filter oder ein feines Sieb abgießen und beiseite stellen. 2. Mehl, Zucker, Backpulver, Eier, Öl und 80ml vom Chaisirup (für den Rest findet man sicher Verwendung in heißer Milch oder im Kaffee) aus Schritt 1 mit dem Handrührgerät miteinander verrühren. 3. Die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel gießen und mit dem Kakopulver dunkel färben. Die andere Teighälfte bleibt hell. 4. Form fetten und zunächst einen kleinen Kuchen mit dem hellen Teig backen (Ober- und Unterhitze, 160°C, ca. 20 Minuten). Kuchen aus der Form holen und in dicke Scheiben schneiden. Aus den Scheiben Herzen ausstechen. 5. Nun die Form auswaschen und trocknen, wieder buttern, eine dünne Schicht dunklen Teig in die Form geben und kurz backen, ca. 5 Minuten. Dann die Herzen aus dem hellen Teig dicht an dicht mit den Rundungen nach unten und der Spitze nach oben, also „kopfüber“ auf die Schicht dunklen Teig legen. Den restlichen dunklen Teig darübergießen. Wieder ca. 20 Minuten bei 160°C backen. Falls die Herzen Auftrieb haben und hochkommen, während dem Backen einen alten Stahlspieß o.Ä. mittig längs über die Form legen und die Herzen so am Auftauchen hindern. Den Spieß kann man nach dem Backen wieder aus dem Kuchen ziehen. 6. Schokolade im Wasserbad schmelzen, Sahne zugeben, glatt rühren und den fertig gebackenen Kuchen damit übergießen.


Mit jeder Menge Leidenschaft und viel Liebe zum Detail widmen sich allein in Deutschland tausende Hobbyköche und Hobbybäcker ihrem ganz persönlichen Internetkochbuch. Foodblogs heißen diese Seiten, die man auch als virtuelle Koch- oder Backtagebücher umschreiben könnte. Lieblingsrezepte, Tischdekorationen, Küchenexperimente, Pannen und Erfolgserlebnisse zwischen Ofen und Herd - Foodblogs sind eine Fundgrube für Geschichten und leckere Ideen.

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