Beschwipst und im Glas Foodblog „Lykkelig“: Apfelkuchen für Süßmäuler

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Osnabrück. „Glücklich“ ist die simple Übersetzung des dänischen Wörtchens „lykkelig“. Da Rike Dittloff auf ihrem Blog all das postet, was sie glücklich macht, lag der Name auf der Hand.

Rike Dittloff ist 29 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Mit Lykkelig hat sie angefangen, weil sie viele andere Foodblogs im Netz gesehen und dabei Blut geleckt hat: „Oh das will ich auch!“, habe sie damals gedacht und losgelegt. Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Allein die Facebook-Seite von Lykkelig hat in dieser Zeit über 4200 Likes erhalten.

Ein besonderer Schwerpunkt von Rikes Blog sind Rezepte für Süßmäuler. Aber auch belegte Stullen oder Tipps zu Cafés, die die Bloggerin in Hamburg und der Welt besucht hat, finden sich auf ihrer Seite. Eben alles, was sie glücklich macht.

Beschwipster Apfelkuchen im Glas

Zutaten: 180g Butter, 3 Eier, 100g Zucker, 1 EL Calvados, 200g Mehl, 1 TL Backpulver, 3 mittelgroße Äpfel, Handvoll gehobelte Haselnusskerne

Zubereitung: 1) Gläser mit Öl einpinseln. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Butter in einem Topf schmelzen. Mit einem Mixer Eier, Zucker und Calvados schaumig rühren. 2) Mehl und Backpulver mischen. Unter die Eier-Zucker Masse rühren. Flüssige Butter und Haselnusskerne ebenfalls dazugeben und gut vermengen. 3) Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. 4) Teig und Äpfel schichtweise in die Gläser füllen. Dabei mit einer dicken Schicht Äpfeln starten und mit einer Schicht Teig abschließen. Wichtig: Da der Teig aufgeht, Gläser nur zu zwei Dritteln befüllen. 5) Kuchen ohne Deckel im vorgeheizten Backofen auf einem Rost ca. 40 Minuten backen. Hier einfach die Holzstäbchen-Probe machen. Wenn ihr kleinere Gläser nehmt, verkürzt sich natürlich die Backzeit. 6) Abkühlen lassen und gut verschließen (z.B. mit Hilfe eines Gummirings bei Weck-Gläsern). Hält sich verschlossen im Kühlschrank ca. 3-4 Wochen.


Mit jeder Menge Leidenschaft und viel Liebe zum Detail widmen sich allein in Deutschland tausende Hobbyköche und Hobbybäcker ihrem ganz persönlichen Internetkochbuch. Foodblogs heißen diese Seiten, die man auch als virtuelle Koch- oder Backtagebücher umschreiben könnte. Lieblingsrezepte, Tischdekorationen, Küchenexperimente, Pannen und Erfolgserlebnisse zwischen Ofen und Herd - Foodblogs sind eine Fundgrube für Geschichten und leckere Ideen.

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