Pflanzen, gießen, düngen Amaryllis pflegen: So blüht sie noch pünktlich zu Weihnachten

Eine blühende Amaryllis gehört für viele zur Weihnachtsdeko: So klappt es mit der Blüte zum Fest.Eine blühende Amaryllis gehört für viele zur Weihnachtsdeko: So klappt es mit der Blüte zum Fest.
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Berlin. Amaryllis bringen in der kalten Jahreszeit Farbe ins Wohnzimmer. Wer sie jetzt noch pflanzt, kann pünktlich zu den Feiertagen auf prächtige Blüten hoffen – unter bestimmten Voraussetzungen.

Wie Weihnachtssterne und Christrosen bescheren Amaryllis im Winter farbenfrohe Blüten. Von Dezember bis März hat die südafrikanische Pflanze ihre Blütezeit. Damit man sich an Weihnachten neben dem geschmückten Tannenbaum über eine blühende Amaryllis freuen kann, muss man etwas nachhelfen. Wir erklären, unter welchen Bedingungen die Zwiebelblume zum Fest blüht – und worauf es bei ihrer Pflege noch ankommt.

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Wie es mit der Blüte zu Weihnachten klappt

Wer Ende November eine Amaryllis-Zwiebel kauft und möchte, dass sie an Weihnachten blüht, muss schon beim Kauf darauf achten, wie weit sie entwickelt ist. Wie "Mein schöner Garten" berichtet, muss die Knospe bereits tropfenartig auf einem schlankeren Stiel sitzen. Pflanzt man die Zwiebel direkt ein, braucht sie so knapp vier Wochen bis zur Blüte. Mit etwas Glück geht sie also pünktlich zum Fest auf. 

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Die Knospe der Amaryllis sollte schon stark tropfenförmig ausgebildet sein, damit sich nach Pflanzung die Zeit bis zur Blüte verkürzt.

Schaut die Knospe erst zwei Fingerbreit aus dem Hals der Zwiebel, braucht sie nach Pflanzung hingegen noch fünf bis sechs Wochen bis zur Blüte. 

Amaryllis pflanzen: Darauf sollten Sie achten

Um sich voll entfalten zu können, braucht die Amaryllis genügend Platz im Topf. Laut Staudenexpertin Svenja Schwedtke aus Bornhöved sollte der Topf am Rand etwa zwei Zentimeter Platz lassen. Am besten eigne sich ein Tontopf.

Um Staunässe zu vermeiden, sollte der Topf unten ein Loch haben. Topfen Sie die Zwiebel so ein, dass die obere Hälfte aus der Erde herausragt. Zunächst wird die Zwiebel wenig gegossen – etwa einmal in der Woche. 

Standort und gießen: Diese Pflege braucht die Amaryllis

Amaryllis mögen es gerne hell, ein Platz am Fenster ist daher ideal. Fängt nach dem Einpflanzen der Blütenschaft deutlich an zu wachsen, kann man langsam den Gieß-Rhythmus erhöhen. Alle zwei bis drei Tage wird die Pflanze dann gegossen. 

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Ein Platz am Fenster ist der beste Standort für eine Amaryllis.

Achtung: Aufpassen, dass die Amaryllis nicht abbricht oder umkippt

Die prächtige Blüte der Amaryllis kann ganz schön schwer werden. Wächst sie zu sehr in eine Richtung, kann es passieren, dass sie am Stiel abbricht oder der Topf umkippt.

Deutet sich eine bestimmte Wuchsrichtung an, sollte man den Topf drehen: So kann sich die Amaryllis neu ausrichten. Außerdem ist es ratsam, die Pflanze mit einem Stab zu stützen.

So blüht die Amaryllis auch im nächsten Jahr

Damit die Amaryllis auch zum nächsten Weihnachtsfest wieder blüht, braucht sie viel Kraft. Dafür erhält sie über die Sommermonate am besten wöchentlich einen Energieschub in Form von Flüssigdünger. 

Ab September fängt man an, die Pflanze weniger zu gießen. Das Ziel ist, sie für ihre Ruhephase trocken zu legen. Sind die Blätter vergilbt, kann man die Zwiebel draußen in trockener Erde lagern. Im November wird sie dann wieder neu eingepflanzt.

mit dpa-Material


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