Podcast “ende gut.” Rat von einer Trauerbegleiterin: Wie Sie Trost finden und spenden

Von Ann-Kathrin Scholz

Moderatorinnen Evgeniya Polo und Victoria Dietrich (v.l.) sprechen über alle Themen, die rund um das Lebensende relevant werden. (Fotograf: Oliver Vonberg)Moderatorinnen Evgeniya Polo und Victoria Dietrich (v.l.) sprechen über alle Themen, die rund um das Lebensende relevant werden. (Fotograf: Oliver Vonberg)
Oliver Vonberg

Hamburg. Traurigkeit, Wut, Apathie – die Reaktionen auf den Verlust eines Menschen sind vielfältig und überfordern oft sowohl Trauernde als auch deren Angehörige. Expertenrat für beide Gruppen bietet eine Trauerbegleiterin im Podcast “ende gut.”.

Trauer ist keine Krankheit, aber sie fühlt sich oft so an. Wie eine Krankheit, für die man sich schämt. Trauerbegleiterin Luna Schön kennt diese Gefühl aus erster Hand und setzt sich für einen offeneren Umgang mit der Trauer ein – so auch in der aktuellen Episode des Podcasts “ende gut.”.

Im Gespräch mit den Moderatorinnen Victoria Dietrich und Evgeniya Polo erklärt Schön was hilft, um besser mit seiner eigenen Trauer umzugehen, für wen eine Trauergruppe geeignet ist und wie man trauernde Menschen trösten kann. 

“Bloß nicht sagen, ‘Melde dich, wenn du etwas brauchst’!” 

Wer Freunde in tiefer Trauer unterstützen will, sollte auf keinen Fall Floskeln wie “melde dich, wenn du etwas brauchst” oder “Ich bin für dich da” benutzen, sagt Schön. Denn viele trauernde Menschen hätten gar nicht die Kraft, um Hilfe zu bitten. Stattdessen, so Schön, solle man konkrete Vorschläge machen und, ganz wichtig: verbindlich sein.



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