Von Aschermittwoch bis Ostern Fastenzeit steht bevor: Worauf können Sie nicht verzichten?

Von dpa

Die Fastenzeit steht bevor. Auf was können Sie auf keinen Fall verzichten? Foto: dpa/Oliver Berg/Bernd Weißbrod/Daniel BockwoldtDie Fastenzeit steht bevor. Auf was können Sie auf keinen Fall verzichten? Foto: dpa/Oliver Berg/Bernd Weißbrod/Daniel Bockwoldt
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Berlin. Fasten liegt im Trend. Das zeigt eine neue Umfrage. Hand aufs Herz: Worauf können Sie so gar nicht verzichten?

Die meisten Bundesbürger haben Erfahrung mit dem Fasten. 44 Prozent haben nach eigenen Angaben schon öfter für mehrere Wochen auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut verzichtet. Dies geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Wir wollen wissen: Auf was können Sie auf keinen Fall verzichten?

Darauf verzichten die Deutschen in der Fastenzeit

17 Prozent taten dies bereits einmal. Für 23 Prozent kommt Fasten nicht in Frage, 15 Prozent können sich es vorstellen oder wollen es probieren. Von jenen, für die Fasten in Frage kommt, nannten 67 Prozent Süßigkeiten als die Dinge, auf die sie am ehesten verzichten würden – gefolgt von Alkohol mit 65 Prozent. 47 Prozent geben an, dass sie am ehesten auf Fleisch verzichten würden. Es folgen Rauchen (38 Prozent) und Fernsehen (37 Prozent).  

Was ist die Fastenzeit?

Woher kommt die Fasten-Tradition?
Die Tradition des Fastens kommt in den meisten Weltreligionen vor. Die traditionelle Fastenzeit im Christentum vor Ostern erstreckt sich von Aschermittwoch bis Karsamstag, also in diesem Jahr bis zum 11. April. Die Sonntage werden dabei nicht mitgerechnet.

Auf die private Internet- und Computernutzung, die auch Smartphones und Spielekonsolen beinhaltet, würden 29 Prozent, auf das Auto 19 Prozent am ehesten verzichten. Frauen geben etwas häufiger als Männer an, dass sie am ehesten auf Süßigkeiten und Fleisch verzichten würden. 

Fasten sinnvoll oder nicht?

Beim Fasten wird für eine bestimmte Zeit völlig oder teilweise auf Essen verzichtet. Die Anhänger versprechen sich davon Wohlbefinden, eine "Reinigung von Körper und Geist", aber auch Gewichtsreduzierung und Entspannung. Wenn der Körper keine oder weniger Nahrungsenergie erhält, stellt er sich auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um: Der Stoffwechsel brennt auf Sparflamme. Der Organismus greift dann seine Energiereserven an, vor allem die körpereigenen Kohlehydratreserven in Leber und Muskeln, Körpereiweiß und -fett. Eine klassische Fastenkur dauert in der Regel sieben bis zehn Tage.

65 Prozent der Befragten finden Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll oder sehr sinnvoll. 35 Prozent sind hingegen der Meinung, dass Fasten aus gesundheitlicher Sicht weniger oder überhaupt nicht sinnvoll ist. Frauen, jüngere Befragte sowie formal höher Gebildete geben etwas häufiger als Männer, Ältere sowie formal geringer Gebildete an, dass sie Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll finden.

2012 waren es erst 51 Prozent, die öfter oder einmal auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet haben. 53 Prozent hielten Fasten damals für sinnvoll oder sehr sinnvoll. 


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