Zum Martinstag am 11. November Deutsche Kleiderstiftung ruft zum Spenden auf – aber nicht in Container

Von epd, lod

Wer sich von Kleidung trennen will, kann sie der Deutschen Kleiderspende stiften. Foto: Colourbox/Daniela StärkWer sich von Kleidung trennen will, kann sie der Deutschen Kleiderspende stiften. Foto: Colourbox/Daniela Stärk

Helmstedt. Die Non-Profit-Organisation "Stiftung Kleiderspende" ruft zum dritten Mal an St. Martin zur Kleiderspende auf. Wie Sie Textilien spenden können, erfahren Sie hier.

Die Deutsche Kleiderstiftung hat zu Spenden von gut erhaltenen Textilien und Schuhen aufgerufen. Ausrangierte Textilien sollten nicht einfach in den nächsten Container geworfen werden, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. 

"Tag der Kleiderspende"

Der "Tag der Kleiderspende" am 11. November solle an Martin von Tour erinnern, der der Legende nach seinen Mantel mit Armen geteilt habe. Die Kleiderstiftung mit Sitz in Helmstedt sammelt seit vielen Jahren in Deutschland gebrauchte sowie neue Kleidung und Schuhe und gibt diese an Bedürftige in vielen Ländern weiter.

Richtig gespendete Kleidung könne vielen Menschen und der Umwelt helfen, sagte Stiftungsvorstand Ulrich Müller. Wichtig sei zum Beispiel, nur intakte, saubere Textilien und Schuhe zu spenden. Auch sei zu prüfen, an wen die Sachen abgegeben würden. Denn nicht alle Sammler seien seriös und gemeinnützig. 

Ressourcenschonung im Fast-Fashion-Zeitalter

"Ressourcenschonung liegt uns am Herzen, daher sind intakte Kleiderspenden, die weitergegeben werden können, bei uns in guten Händen." Zudem sei es ein Zeichen für einen nachhaltigen Umgang mit Bekleidung "insbesondere im Kontext der immer lauter werdenden wichtigen Diskussion über den Irrsinn von 'fast-fashion'." 

Spender könnten Kleidung und Schuhe in einem Pappkarton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Paketaufkleber ließen sich von der Homepage der Stiftung unter www.kleiderstiftung.de herunterladen und ausdrucken. In Helmstedt würden die Pakete dann von Hand geöffnet und die Textilien nach Warengruppen sortiert, heißt es. Begünstigte seien Kleiderkammern und soziale Projekte im In- und Ausland. Textilien, die sich nicht mehr verwenden ließen, würden zur Refinanzierung unter Einhaltung ethischer Standards von "FairWertung" verkauft. 


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