Pflegefreie Blauschwingel pflanzen So leuchtet es blau in Ihrem Garten

Diese Blauschwingel stehen schon seit Jahren auf der Krone einer Terrassierung durch eine Trockenmauer. Den optimalen Wasserabzug dort schätzen die Ziergräser sehr. Foto: Julia KuhlmannDiese Blauschwingel stehen schon seit Jahren auf der Krone einer Terrassierung durch eine Trockenmauer. Den optimalen Wasserabzug dort schätzen die Ziergräser sehr. Foto: Julia Kuhlmann

Osnabrück. Wie gut, dass es den Herbst vor dem Winter gibt, in dem das Auge im Garten noch einmal richtig Farbe tanken kann. Blau könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Blauschwingel tragen diese schöne Farbe zurecht im Namen. Warum Sie dieses pflegefreie Ziergras pflanzen sollten.

Blätter und Halme in Gelb und Rot sind im Herbst eine herrliche Kulisse für Blautöne aller Art: Astern, Hornveilchen, Eisenhüte – alles ganz schön blau. Ganz besonders hübsche Akzente setzen aber die Blauschwingel (Festuca glauca) im Licht der tief stehenden Herbstsonne. Sie wachsen sehr schön kompakt und dicht und bilden auffallend blaue Halbkugeln im Garten.

Es gibt wenige Pflanzen, von denen man zu Recht sagen könnte, dass sie gar keine Arbeit machen: Für Blauschwingel gilt das aber vollumfänglich, wenn sie am richtigen Standort gepflanzt werden.

Beim Blauschwingel, der zu den Süßgräsern gehört, heißt das: trocken, mager und sonnig. Nun ist es angesichts der letzten Sommer nicht schwer, trockene Plätze zu finden, aber die sollten eben auch im Winter durchlässig sein, damit sich keine Nässe staut. Im Steingarten oder im Kiesbeet ist das zum Beispiel der Fall. Hauptsache, das Wasser kann gut abziehen. In Gruppen gepflanzt wirken Blauschwingel am besten.


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