Gasriesen und Supererden Inzwischen mehr als 4100 Exoplaneten entdeckt

Von dpa

Die künstlerische Darstellung zeigt den Exoplaneten 51 Pegasi b, der einen Stern etwa 50 Lichtjahre von der Erde im nördlichen Sternbild Pegasus umkreist. Foto: M. Kornmesser / Nick Risinger/epa/dpaDie künstlerische Darstellung zeigt den Exoplaneten 51 Pegasi b, der einen Stern etwa 50 Lichtjahre von der Erde im nördlichen Sternbild Pegasus umkreist. Foto: M. Kornmesser / Nick Risinger/epa/dpa

Berlin. Extrasolare Planeten - kurz: Exoplaneten - befinden sich außerhalb unsere Sonnensystems. Der 1995 veröffentlichte Bericht zur Entdeckung des ersten solchen Himmelskörpers, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist, war eine wissenschaftliche Sensation.

Inzwischen haben Astronomen mehr als 4100 Exoplaneten nachgewiesen, überwiegend Gasriesen. Im Gegensatz dazu werden terrestrische Exoplaneten oft als Supererden bezeichnet.

Benannt werden Exoplaneten nach dem Namen bzw. der Katalognummer des Sterns, den sie umkreisen. Zudem erhalten sie einen Kleinbuchstaben - und zwar nach der Reihenfolge der Entdeckung, beginnend mit „b“.

So ist der von den diesjährigen Physik-Nobelpreisträgern Michel Mayor und Didier Queloz gefundene Exoplanet 51 Pegasi b, der erste entdeckte Planet, der um den Stern 51 Pegasi kreist.


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