400 Kilometer über der Erde Frühjahrsputz im Weltall: Zwei Kosmonauten reinigen Außenseite der ISS

Von dpa

Dieses Videostandbild zeigt Kommandeur Oleg Kononenko aus Russland beim Reinigen der ISS. Foto: dpa/NasaDieses Videostandbild zeigt Kommandeur Oleg Kononenko aus Russland beim Reinigen der ISS. Foto: dpa/Nasa
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Internationale Raumstation. Zum Traumberuf Astronaut gehört noch viel mehr, als pure Wissenschaft: Manchmal sind die Raumfahrer auch als Reinigungskraft oder Heimwerker unterwegs.

Frühjahrsputz auf dem Außenposten der Menschheit: Zwei Kosmonauten haben einen etwa sechsstündigen Arbeitseinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) absolviert. Kommandeur Oleg Kononenko und Alexej Owtschinin stiegen in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) nach erfolgreicher Mission wieder in die ISS, wie die US-Behörde Nasa mitteilte. Demnach diente ihr Einsatz vor allem der Wartung. Auf dem Plan stand laut der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos unter anderem die Reinigung von Lichtluken. Von Ablagerungen an anderen Stellen der äußeren ISS-Hülle sollten sie auch Proben entnehmen, damit diese später auf ihre Zusammensetzung untersucht werden können. 

400 Kilometer über der Erde

Die Aufgabe der beiden russischen Raumfahrer bestand auch darin, mehrere Ausrüstungsteile zu montieren und andere abzubauen. Sie sollten zudem an Geländern angebrachte Stoffstücke entnehmen. Später soll deren chemische und mikrobiologische Beschaffenheit untersucht werden. Unterstützt wurden die beiden nach Nasa-Angaben von der Astronautin Christina Koch im Innern der Raumstation.

Für Kommandeur Kononenko war es bereits der fünfte Einsatz seiner Karriere, für Owtschinin dagegen eine Premiere rund 400 Kilometer über der Erde. Beide widmeten ihren Einsatz dem ersten "Spaziergänger" im Weltall, Alexej Leonow, der am 30. Mai seinen 85. Geburtstag feiert. Leonow war am 18. März 1965 der erste Mensch, der ins Weltall ausstieg – von dem Raumschiff "Woschod-2".



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