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Tipp für Garten, Balkon und Terrasse Wann Pflanzen bei Hitze am besten gegossen werden

Pflanzen im Gefäß benötigen im Sommer regelmäßig Wasser. Frühmorgens ist die beste Zeit fürs Gießen. Foto: Julia KuhlmannPflanzen im Gefäß benötigen im Sommer regelmäßig Wasser. Frühmorgens ist die beste Zeit fürs Gießen. Foto: Julia Kuhlmann

Osnabrück. Eingewachsene Pflanzen im Garten kommen in der Regel ohne zusätzliche Wassergaben aus. Ist es allerdings sehr lange heiß und trocken, sollten vor allem Gemüsepflanzen, aber auch Stauden bewässert werden. Pflanzen im Gefäß benötigen ohnehin regelmäßig Wasser. Über den richtigen Zeitpunkt zum Gießen wird viel diskutiert.

Herkömmliche Gefäße können in der Regel nicht genügend Wasser speichern, um die Pflanzen bei Hitze lange mit Wasser zu versorgen. Wer Blumen im Kübel halten möchte und nicht auf eine automatische Bewässerung setzt, kommt somit ums Gießen nicht herum.

Es gibt viele Ratschläge dazu, wann Pflanzen bei Hitze am besten gegossen werden. Dabei ist das gar nicht kompliziert: Der beste Zeitpunkt zum Bewässern in heißen, trockenen Zeiten ist am frühen Morgen. Dann ist es noch nicht so warm, dass das Wasser verdunstet, und die Pflanze kann viel davon aufnehmen. Bei starker Sonne sollte man nicht unbedingt gießen, weil Wassertropfen auf den Blättern der Pflanzen Verbrennungen hervorrufen können. Keine Regel ohne Ausnahme: Wenn Pflanzen im Gefäß schlapp gemacht haben, sollten sie im Zweifel lieber sofort gegossen werden.

Für eingewachsene Pflanzen im Garten gilt: Besser selten, dann aber viel gießen. Würde der Boden ständig oberflächlich feucht gehalten, werden die Pflanzen nicht dazu angeregt, tiefere Wurzeln zu bilden. 

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