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Beliebtes Kartenspiel Viele spielen Uno völlig falsch – Spielentwickler klären auf

Die US-Amerikanerin Merle Robbins hat 1971 das Kartenspiel Uno erfunden. Foto: imago images/Panthermedia/voennyyDie US-Amerikanerin Merle Robbins hat 1971 das Kartenspiel Uno erfunden. Foto: imago images/Panthermedia/voennyy

Hamburg. Der Kartenspiel-Klassiker Uno wird eigentlich ganz anders gespielt. Von wegen acht, zwölf oder 16 Karten ziehen: Die Uno-Entwickler stellten nun klar, dass die fiesen Zieh-Vier-Karten nicht überboten werden können. In den sozialen Netzwerken reagieren Uno-Spieler entsetzt.

Was haben wir uns geärgert, wenn der Uno-Spielpartner unsere Vier-ziehen-Karte mit einer weiteren Vier-ziehen-Karte konterte – denn dann mussten wir acht Strafkarten auf die Hand nehmen. Stimmt gar nicht, teilten jetzt die US-amerikanischen Uno-Spielmacher mit. 

Laut offizieller Uno-Anleitung darf der Mitspieler, nachdem er eine Zieh-zwei-Karte oder eine Zieh-vier-Karte kassiert hat, gar keine Karte ablegen. Somit können die Zieh-Karten gar nicht kumuliert werden, sodass der Mitspieler vier, acht, zwölf oder 16 Karten aufnehmen muss. 

In den Kommentarspalten sorgt der Verweis auf die eigentliche Spielweise für Reaktionen die von Gleichgültigkeit bis Entsetzen reichen. Einige erkundigen sich, ob andere Zieh-Karten mit eigenen erhöht werden können. Für Uno ist die Sache klar:

Offenbar haben viele Uno bislang wie das ähnliche "Mau-Mau" gespielt. Dabei ist in der Anleitung, die mit den Spielkarten geliefert wird, die Regel nachzulesen, dass wer mit einer Zieh-Karte konfrontiert wurde, Karten ziehen muss und selbst keine Karte legen darf. Solange alle Mitspieler nach denselben Regeln spielen, sollte das den Spaß – beziehungsweise Frust – aber nicht schmälern.

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