Kartenspiel Chiffre Warum Omsk als Codewort erlaubt ist, Sylt aber nicht

Bei Chiffre werden die Codewörter aus genau vier Buchstaben gebildet. Foto: Karsten GrosserBei Chiffre werden die Codewörter aus genau vier Buchstaben gebildet. Foto: Karsten Grosser

Osnabrück. Beim Kartenspiel Chiffre haben die Codewörter exakt vier Buchstaben. Diese Begrenzung macht es fast schwieriger, sich einen eigenen Code auszudenken, als den des Gegners zu knacken.

Gnom, Lima, Sofa. Wir brauchen Wörter aus vier Buchstaben. Hund, Werk, Tanz. Ohne doppelte Buchstaben, denn jeden gibt es nur einmal im Kartenset. Tofu, Bern, Ulme. Am besten nur mit einem Vokal, denn die Karten mit A, E, I, O und U sind markiert und deshalb leichter vom Kontrahenten zu erraten. Krug, Trip, Farn. Die Buchstaben J, Q, V, X und Y fehlen. Kein Sylt, Nerv oder Qual. 

Ziel ist es, das Wort, das der andere in diesem Zwei-Personen-Spiel mit seinen Karten verdeckt gelegt hat, herauszufinden. Ich darf direkt einzelne Buchstaben oder das Wort raten. Ganz zu Anfang ist das natürlich wenig empfehlenswert. Deshalb verwende ich eine meiner auf der Hand übrig gebliebenen Karten, um zu fragen, ob ein bestimmter Buchstabe des Wortes vor und nach diesem Buchstaben im Alphabet auftaucht. Ein cleveres System, zumal eine solche Aktion auch stets dem Gegner eine Information darüber liefert, welchen Buchstaben ich nicht in mein Wort eingebaut habe. 

Hilfe bieten auch die Themenkarten. Jeder erhält nämlich zu Beginn drei davon und muss sein Wort aus einem der drei genannten Bereiche wählen. Zum Beispiel Erdkunde, Märchen und Restaurant. Chiffre ist eine schnelle und unterhaltsame Rätselei, die durchaus Logik, Spürsinn und Sprachgefühl erfordert. Je spezifischer ein Wort, desto schwieriger ist zu erraten. Pfad, Senf, Omsk.

Würfelwert: 3 (ordentlich)

Chiffre 

  • Autor: Peer Sylvester
  • Verlag: Gmeiner/Hutter
  • Spieler: 2
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: 10 Minuten


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